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Nvidia Geforce RTX

Großes Kino: Geforce mit Echtzeit-Raytracing

| Autor: Klaus Länger

Jensen Huang, CEO von Nvidia, präsentiert die Geforce-RTX-Serie anlässlich der Gamescom in Köln.
Jensen Huang, CEO von Nvidia, präsentiert die Geforce-RTX-Serie anlässlich der Gamescom in Köln. (Bild: Nvidia)

Auf GTX folgt RTX: Nvidia präsentiert eine neue Generation von Grafikkarten mit Turing-GPU. Sie sollen nicht nur bei bereits existierenden Spielen schneller als ihre Vorgänger mit Pascal-GPU sein, sondern zudem erstmals auch Raytracing-Effekte in Echtzeit ermöglichen. Erste Custom-Karten mit RTX-GPUs kommen von Asus, MSI und Zotac.

Die Augen der PC-Gamer sind derzeit auf Köln gerichtet, denn dort findet die Spiele-Messe Gamescom 2018 statt. Nvidia nutzt die Messe als Bühne für die Vorstellung seiner neusten Geforce-Generation, die sich nicht mehr GTX, sondern RTX nennt. Die Karten nutzen die Turing-GPU als Basis, die auch in den neusten Quadro-Karten verwendet wird. Sie enthalten im Gegensatz zur bisherigen Pascal-Generation nun spezielle Raytracing-Kerne und zudem die in der Volta-GPU für KI-Funktionen verwendeten Tensor-Recheneinheiten. Sie sollen zusammen erstmals bei einer GPU Echtzeit-Raytracing ermöglichen. Allerdings werden nur bestimmte Effekte in Raytracing realisiert, um eine realistischere Darstellung zu erreichen. Ansonsten arbeiten die RTX-Karten mit dem gewohnten Rendering.

Teueres Trio: RTX 2080 Ti, 2080 und 2070

Das Spitzenmodell unter den Nvidia-Referenzkarten mit Turing-GPU ist die Geforce RTX 2080 Ti. Deren GPU besteht aus 4.352 Cuda-Cores, die mit einem Takt von bis zu 1.635 MHz arbeiten. Sie soll eine Rechenleistung von 14,2 TFlops liefern und damit die GTX 1080 Ti mit ihren 11,47 TFlops deutlich übertreffen. Über ein 352-Bit-Speicherinterface sind elf GB GDDR6 als Grafikspeicher angebunden. Darunter rangiert die RTX 2080 mit 2.944 Cuda-Cores und acht GB GDDR6. Das Speicherinterface ist hier 256 Bit breit. Dafür liegt die Taktfrequenz der GPU bei der RTX 2080 mit bis zu 1.800 MHz höher.

Den Einstieg in die RTX-Serie bildet die Geforce RTX 2070 mit 2.304 Cuda-Cores, bis zu 1.710 MHz GPU-Takt und ebenfalls acht GB GDDR6. Die Karten sollen noch im September auf den Markt kommen. Als Preise für die Founders-Edition-Referenzkarten nennt Nvidia 1.260, 850 und 640 Euro (UVP).

Custom-Karten von Asus, MSI und Zotac

Neben den Nvidia-Referenzkarten werden auf der Gamescom ebenfalls die ersten Custom-Karten auf Basis der RTX-Architektur enthüllt, die teilweise mit ab Wek übertakteten GPUs ausgestattet sind. Asus bringt Strix- und Duo-Karten mit einem 2,7-Slot-Design, das größere Kühlkörper ermöglicht. Für Gehäuse mit weniger Platz und für Multi-GPU-Konfigurationen sollen sich die Karten der Turbo-Baureihe eignen. Alle Karten kommen sowohl in RTX-2080-Ti- als auch in RTX-2080-Versionen.

MSI startet mit den Triple-Fan-Karten der Gaming-Duke- und Trio-Baureihe. Zudem kündigt der Hersteller Seahawk-Karten mit einer kombinierten Luft-Flüssigkeitskühlung an. Zotac startet in die RTX-Ära mit den 2080-Ti-Karten Geforce RTX 2080 Ti AMP und Triple Fan sowie der RTX 2080 AMP, die alle mit drei Axiallüftern ausgestattet sind sowie der Geforce RTX Blower mit einem Radiallüfter.

Angepasste Spiele nötig

Ihre vollen Fähigkeiten entfalten die Turing-Karten allerdings nur mit angepassten Spielen, in denen die Raytracing-Effekte und Deep Learning Super-Sampling (DLSS) als weitere Technik unterstützt werden. Mit DLSS sollen KI-Verfahren die Qualität der Kantendarstellung beim Rendering verbessern. Zu den Titeln, die beide Techniken unterstützen, zählen laut Nvidia etwa Shadow of the Tomb Raider oder Mechwarrior 5 Mercenaries. Und Battlefield V wird Realtime-Raytracing unterstützen.

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