UHD-Monitore und LED-Beamer Großes Kino bei LG

Autor: Klaus Länger

LG zeigte drei Top-Monitore mit UHD-Auflösung und zwei neue LED-Beamer im angemessenen Ambiente: Die Geräte waren im Foyer des 1956 eröffneten Gloria-Palasts aufgebaut, einem der bekanntesten Kinos in München.

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Großes Kino bei Benq: Die neuen Monitore und Beamer wurden im Münchner Gloria-Palast präsentiert.
Großes Kino bei Benq: Die neuen Monitore und Beamer wurden im Münchner Gloria-Palast präsentiert.
(Bild: Vogel IT)

Der spektakulärste unter den drei LG-Monitoren ist der 34UC98, das Flaggschiff unter den Bildschirmen des koreanischen Herstellers. Sein gekrümmtes 34-Zoll-IPS-Panel im 21.9-Cinema-Format stellt 3.440 x 1.440 Bildpunkte dar. Zudem verspricht LG eine 99-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums. Das mit einem Radius von 1,9 Metern gewölbte Display bietet spezielle Gaming-Features und die Unterstützung von AMDs Freesync. Die Helligkeit gibt der Hersteller mit 300 Candela pro Quadratmeter an. Das Kontrastverhältnis soll bei 1000:1 liegen und die Reaktionszeit 5 Millisekunden erreichen.

Aber auch für Anwender ohne große Spielerambitionen sind etliche interessante Ausstattungsmerkmale vorhanden: So stehen als Schnittstellen zwei mal HDMI, DisplayPort, Thunderbolt 2 sowie ein USB-3.0-Hub bereit. Der Screen kann in bis zu vier Bereiche unterteilt werden. Mit der Dual-Controller-Funktion ist die Steuerung von zwei Geräten über ein Keyboard und eine Maus möglich. Auch die Monitoreinstellungen lassen sich per On Screen Controll nun unter Windows oder Mac OSX bequem mit der Maus erledigen. Der schmale Standfuß ist höhenverstellbar.

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Ein Panel mit derselben Diagonale und Auflösung aber ohne Krümmung weist der 34UM88-P auf. Ansonsten bietet er dieselben Ausstattungsmerkmale und auch technischen Eigenschaften. Hinzu kommen allerdings noch ein zweiter Thunderbolt-Port und eine Hardware-Kalibrierung.

Für das 34UC98 ruft LG einen UVP von etwa 1.099 Euro auf, der 34UM88-P soll 899 Euro (UVP) kosten.

Mit einem Preis von 699 Euro (UVP) soll der 27-Zoll-4K-Monitor 27UD88 in den Handel gehen. Sein 16:9-IPS-Panel stellt 3.840 x 2.160 Pixel mit 10 Bit Farbtiefe dar. Das Panel ist hardware-kalibriert und soll ebenfalls eine 99-prozentige sRGB-Abdeckung bieten. Die Ausstattungsmerkmale gleichen denen der beiden 34-Zöller. Zudem hat LG den Monitor mit einer USB-C-Buchse ausgestattet, die auch 4K-Video übertragen kann.

Kompakte LED-Beamer

Bisher waren die Beamer in der CE-Sparte von LG angesiedelt. Nun sind sie in der Monitor-Abteilung des koreanischen Herstellers angekommen und damit nun auch für dessen Partner im IT-Sektor verfügbar. Da sich LG auf portable und robuste LED-Beamer konzentriert, die sich gut für den mobilen Einsatz eignen, sind sie dort auch gut untergebracht.

LG zeigte in München zwei neue Modelle: Den PW1500G mit 1.500 Lumen und WXGA-Auflösung (1.280 x 800 Pixel) sowie den PH550G mit 720P-Auflösung, 550 Lumen und sogar einem integrierten Akku. Die LED-Leuchtquelle beider Beamer soll laut LG eine Lebensdauer von 30.000 Stunden erreichen. Zudem ist ein Ein- und Ausschalten binnen weniger als zehn Sekunden möglich. Die beiden Projektoren können nicht nur über HDMI oder VGA an einen Rechner angeschlossen werden, sondern sie können Bild und Ton auch drahtlos via Miracast und Intel WiDi empfangen. Zudem ist eine USB-Schnittstelle zur Wiedergabe diverser Bild- oder Video-Formate von entsprechenden Datenträgern vorhanden. Beide Geräte unterstützen eine Projektions-Diagonale von bis zu 100 Zoll. Der PW1500G bringt nur 1,16 kg auf die Waage, der noch kleinere PH550G lediglich 650 Gramm. Er soll mit einer Akkuladung ein Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden bewältigen.

Preise für die beiden Projektoren kann LG noch nicht nennen.

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