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Angetestet: HP Spectre x360 15 (2017)

Großes Convertible mit Glamour-Faktor

| Autor: Klaus Länger

Das grandiose 15,6-Zoll-Display des HP Spectre x360 15 liefert 4K-Auflösung. Hier ist das Convertible auf einem HP-Pressebild zu sehen. In unserer Redaktion ist es nicht so plüschig...
Das grandiose 15,6-Zoll-Display des HP Spectre x360 15 liefert 4K-Auflösung. Hier ist das Convertible auf einem HP-Pressebild zu sehen. In unserer Redaktion ist es nicht so plüschig... (Bild: HP)

Das Spectre X360 15 von HP hebt sich vom Gros der Windows-Convertibles nicht nur durch seine Größe ab, sondern auch durch ein extravagantes Design und eine exzellente Ausstattung. Die Nutzung der 15,6-Zöllers als Tablet erfordert aber eine gut entwickelte Armmuskulatur.

Die Gattung der 2-in-1-Notebooks oder Tablets mit Windows 10 ist mittlerweile nicht nur etabliert, sondern sie wächst zunehmend auf Kosten der Tablets mit Android und iOS. Daher gibt es inzwischen auch eine Fülle an Geräten unterschiedlicher Größe, Preisklasse und Bauart. Eher selten sind Convertibles mit mehr als 14-Zoll-Diagonale wie das Spectre X360 15, das zudem durch sein Design und einige Ausstattungsmerkmale aus dem Rahmen fällt.

Extravagante Farbgebung

Die Bezeichnung Spectre steht bei HP für Consumer-Geräte der Oberklasse mit besonderem Design. Bei der auf der CES präsentierten 2017er-Version des Spectre X360 15 mit 15,6-Zoll-Touch-Display fällt zunächst die Farbgebung ins Auge. Das CNC-gefräste Aluminium-Chassis und die Display-Rückseite sind größtenteils in einem ins bräunliche spielenden Silberton lackiert, den HP als „Dark Ash Silver“ bezeichnet. Die Kanten des Gehäuses, des Displays und der 360-Grad-Scharniere glänzen kupferfarben, ebenso wie der Rahmen des sehr großen Touchpads und das stilisierte HP-Logo auf dem Display-Deckel.

Vielseitige Nutzung auch mit Stift

Wie schon sein Name andeutet, gehört das Spectre x360 zur Gattung der 360-Grad-Convertibles. Display und Chassis sind nicht trennbar, spezielle Scharniere erlauben aber das Umklappen des Displays um 360 Grad. Damit verwandelt sich das Notebook in ein Tablet. Keyboard und Touchpad deaktivieren sich bei einem Öffnungswinkel vom mehr als 180 Grad automatisch. Mit dem Tent- und dem Stand-Modus gibt es zwei weitere Nutzungsarten, die sich beispielsweise für das Betrachten von Filmen oder Präsentationen eignen.

Das Display erkennt nicht nur Gesten, sondern mit dem integrierten N-trig-Digitizer auch Stifteingaben. Ein passender Stift (HP Active Pen) mit 2.048 Druckstufen gehört zum Lieferumfang. Der Stylus mit Metallgehäuse liegt gut in der Hand, verfügt über zwei konfigurierbare Tasten und benötigt eine AAAA-Batterie als Stromquelle. Einen „Radiergummi“ am Ende, ähnlich wie bei den Stiften der Microsoft-Surface-Geräte, gibt es nicht. Leider fehlt auch eine Möglichkeit, den Stift am Notebook zu befestigen, wenn man ihn gerade nicht benötigt.

Kompakt als Notebook aber gewichtig als Tablet

Für ein 15,6-Zoll-Notebook ist das Spectre x360 15 mit einer Breite von 35,6 cm und Dicke von 1,79 cm relativ kompakt. Wer es allerdings im Tablet-Modus für Notizen mit dem Stift in einem Arm oder für Spiele mit Lagesteuerung wie beispielsweise Asphalt 8 in den Händen hält, sollte über eine gut entwickelte und trainierte Armmuskulatur verfügen. Denn das Spectre bringt knapp zwei Kilogramm auf die Waage, während die Tablet-Einheiten gängiger 12,5-Zoll- oder 13,3-Zoll-Detachables unter einem Kilogramm bleiben.

Dafür bekommt man beim Spectre ein größeres und exzellentes Display mit 4K-Auflösung. Das IPS-Panel mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten hat zwar eine spiegelnde Oberfläche, die für eine intensive Farbdarstellung sorgt, ist aber ausreichend hell für ungünstige Lichtverhältnisse. Eine automatische Anpassung an die Umgebungshelligkeit gibt es nicht. An den seitlichen Rändern ist der Displayrahmen sehr schmal, an der Oberseite ist etwa mehr Platz, der von einer Window-Hello-tauglichen Webcam mit zusätzlichem Infrarotsensor eingenommen wird.

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