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Rekorde bei der Energie-Effizienz und beim Mond-Rover in der Wolke

Grafik-Prozessoren in Supercomputern und auf Mondmission

| Redakteur: Ulrike Ostler

Part-Time Scientists planen eine zu neunzig Prozent privat finanzierte Mondmission.
Part-Time Scientists planen eine zu neunzig Prozent privat finanzierte Mondmission. (Text: Michael D. Perkins/ Bilder: Wil Perkins)

Der Supercomputer „Eurora“ steht in Italien und ist mit „Nvidia-Tesla“-GPUs auf Kepler-Basis ausgestattet. Dank Flüssigkeitskühlung ist das System nun die aktuelle Nummer 1 der Green-500-Liste. Part-Time Scientists indes, der deutsche Google-Lunar-X-Prize-Teilnehmer, kommt mit Hilfe der Grafik-Prozessoren aus der Wolke zum Mond.

Eurora wurde von Eurotech gebaut und steht seit Mittwoch der vergangenen Woche im Supercomputing-Center Cineca in Bologna, Italien. Das Center erreichte mit Eurora 3.150 Megaflops pro Watt im Dauerbetrieb. Das heißt: 64 Aurora-Tigon-Knoten-System; 2 x Intel Xeon E5-2687W und 2 x NVIDIA-K20-GPU pro Knoten.

Die Energie-Messungen wurden nach dem Verfahren der Green500-Richtlinien erstellt und mit einem kalibrierten Leistungsmesser unter einer angepasste Version von „Linpack“ vorgenommen (110 Teraflops Linpack Performanz).

Ergänzendes zum Thema
 
Über Tesla-GPUs

Die Leistungsmarke liegt damit um 26 Prozent höher, als beim bisher führenden System der aktuellen Green-500-Liste: dem Beacon-System des National Institute for Computational Sciences / University of Tennessee mit 2.499 Megaflops/Watt..

1.500 Tonnen weniger C02

Das bedeutet, dass sich in fünf Jahren rund 2,5 Millionen Kilowattstunden beziehungsweise 500 Tausend Dollar an Energiekosten und 1.500 Tonnen C02 sparen lässt, wenn keine, in der Leistung vergleichbare CPU-basierte Systeme zum Einsatz kommen.

Der Eurora Supercomputer bei Cineca.
Der Eurora Supercomputer bei Cineca. (Bild: Nvidia)

Der Rechner erreicht den Rekord-Wert durch eine Kombination von 256 „Tesla K20“ Akzeleratoren von Nvidia und CPUs in einem einzigen Rack, einer Spitzenlast von 350 Teraflops und dem Eurotech-Supercomputer „Aurora Tigon“. Das System nutzt eine Heißwasserkühlung für alle elektronischen und elektrischen Komponenten des HPC-Systems.

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