Aktueller Channel Fokus:

IT-Fachkräfte-Recruitment

Zwei-Faktor-Authentisierung

GMX führt sichere Anmeldung ein

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

GMX führt die Zweifaktor-Authentisierung für Mail-Accounts ein.
GMX führt die Zweifaktor-Authentisierung für Mail-Accounts ein. (Bild: GMX)

Mit GMX setzt nun einer der größten deutschen Mailanbieter auf zusätzliche Sicherheit beim Anmelden. So können Nutzer ihre E-Mail-Konten besser gegen Hacker oder rachsüchtige Ex-Partner schützen. Wir erklären, welche Apps dabei helfen.

GMX führt die sichere Anmeldung über die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) ein. Die rund 18 Millionen Nutzer können ihre Konten ab dem 5. Juni über einen zusätzlichen Sicherheitscode vor unerwünschtem Zugriff schützen. Im Laufe des Juni sollen auch die rund 15 Millionen Nutzer von Web.de den Zusatzschutz erhalten.

Der Schutz durch 2FA lässt sich über die Kontoeinstellungen unter „Mein Account“ und „Sicherheit“ aktivieren. Ein Einrichtungsassistent führt in einfachen Schritten zum Ziel. Dazu braucht man noch eine Möglichkeit, sogenannte TOTP-Codes per Smartphone zu empfangen.

Das geht etwa über Apps wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder Authy. Sind sie mit dem GMX-Konto verknüpft, empfangen sie alle 30 Sekunden einen sechsstelligen Nummerncode. Er wird nach Eingabe des Passworts abgefragt und soll Dritte von den eigenen Mails fernhalten - selbst wenn sie im Besitz des Passworts sind.

Sicherheitsschlüssel zum Zurücksetzen

Damit Nutzer bei Verlust oder Defekt des Smartphones nicht ausgesperrt sind, fragt GMX bei der Einrichtung der 2FA eine Mobilnummer ab. Außerdem wird ein Sicherheitsschlüssel zum Zurücksetzen der Sperre erstellt, den man auf Papier verwahren sollte. Wer GMX seinen korrekten Namen und die korrekte Postanschrift mitteilt, kann notfalls auch auf dem Postweg wieder Zugriff auf seine Mails erhalten. Hierfür muss man sich gegenüber dem Kundendienst zweifelsfrei als Kontoinhaber ausweisen.

Der Schutz von digitalen Konten durch Zwei-Faktor-Authentisierung wird von Sicherheitsexperten und -behörden wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlen. Auf diese Weise sind Konten auch dann geschützt, wenn Hacker etwa durch großen Datenlecks in den Besitz von Zugangsdaten kommen.

Auch Einbrüche ins Konto durch Kriminelle oder rachsüchtige Ex-Partner lassen sich so wirkungsvoll verhindern. Anbieter wie Apple, Google und Facebook bieten diese Möglichkeit bereits seit einiger Zeit.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45958859 / Security)