ITC Channel Index beleuchtet die Top- und Flop-Produkte im Verkauf GfK misst stabile Umsatzlage im ITK- und CE-Fachhandel

Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann

Etliche Produkte zauberten Händlern auch im Februar ein Lächeln aufs Gesicht und ließen den Umsatz im Jahresvergleich wachsen.

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Die Fachhandels-Umsätze im IT- und CE-Segment entwickeln sich stabil. Mit einem Wert von 94 Indexpunkten liegt der ITC Channel Index von GfK und IT-BUSINESS im Februar 2010 – ebenso wie bereits im Vormonat – stabil über den Vorjahreswerten: Das betrifft sowohl das B2C- als auch das B2B-Segment. Im Vergleich zum Februar 2009 generierten die Händler sechs Prozent mehr Umsatz. Das Geschäft mit Konsumenten wuchs um drei Prozent, der B2B-Bereich um zwölf Prozent.

Diesem Trend folgend dürfte auch das erste Quartal 2010 in Summe eine positive Entwicklung verzeichnen. Allerdings schwächte sich das Wachstum im Monatsvergleich etwas ab, sank im B2C- beziehungsweise Retail-Umfeld um 23 Prozent und im Geschäftskunden-Bereich um neun Prozent. Das ist aber saisonbedingt und muss nicht weiter verwundern.

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B2C-Umsatz auf hohem Niveau

Vor diesem Hintergrund kann prognostiziert werden, dass sich die weitere B2C-Entwicklung im Jahr 2010 auf hohem Niveau bewegen wird. Das aktive Vermarkten von Innovationen und Premium-Produkten wird dabei noch wichtiger als dies im zurückliegenden Jahr der Fall war.

Innerhalb des B2B-Bereichs bewegt sich die SMB-Nachfrage mit einem Plus von 16 Prozent im Februar 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter stabil im zweistelligen positiven Bereich. Aktuell ist davon auszugehen, dass dieser Trend auch über die kommenden Monate anhält.

Vorsichtige Enterprise-Kunden

Die Nachfrage durch Großkunden liegt zwar um acht Prozent über dem Vorjahreswert, allerdings ist das Wachstum im Vergleich zum Januar deutlich verhaltener ausgefallen: Im Vormonat lag der Umsatz noch 30 Prozent über dem Vorjahr. Die weitere Marktentwicklung ist in diesem Segment somit mit etwas Vorbehalt zu betrachten. Wenn sich das Investitionsverhalten nicht ändert, ist momentan davon auszugehen, dass im Laufe des Jahres voraussichtlich mit negativen Wachstumswerten zu rechnen ist.

Die SMB-Nachfrage und die Kauflust der Konsumenten dürften die Wachstumsträger im ersten Halbjahr sein. Positive Effekte sind in Folge der Einführung von Windows 7 zu erwarten: Computer-Replacement und Software-Upgrades sind nur zwei Beispiele für mögliche Auswirkungen.

Mehr dazu, wie sich beispielsweise die PC- und Security-Software-Verkäufe entwickeln und welche Produkte besonders beliebt oder tendenziell eher Ladenhüter sind, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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