UTM-Appliances: Sicherheit mit viel Service-Möglichkeiten Geschäftspotenziale mit Unified Threat Management

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Das Konzept Unified Threat Management (UTM) schwimmt seit Jahren auf einer Erfolgswelle. Im Vorfeld zu den „IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongress 2010“ sprach IT-BUSINESS mit Udo Schillings, Marketing-Leiter bei ADN, über die Gründe für diesen Erfolg.

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ITB: Welche Services können Dienstleister um UTM-Appliances herum bei den Kunden ansiedeln?

Schillings: Das interessante an UTM-Lösungen ist die Möglichkeit, mit einer Appliance eine Reihe der Security-Anforderung von Unternehmensnetzwerken und -kommunikation zu erfüllen. Daraus ergibt sich für die Systemhäuser und Integratoren die komplette Bandbreite an Services, die zusätzlich zum Produktverkauf verkauft werden. Dies beginnt schon vor dem Produktverkauf mit einer Bestands- und Bedarfsanalyse, um die optimale Lösung hinsichtlich der Dimensionierung, der Leistungsfähigkeit und Lizenzierung zu bestimmen. Hinzu kommen dann Leistungen wie Installations-Services, Lizenzmanagement der UTM-Services, regelmäßige Überwachung der Firewall-Installation, Remote-Services und Remote-Management, Reporting, Monitoring, Updates und technischer Support.

Aus unserer jahrelangen Erfahrung mit den Sonicwall-Produkten kann ich sagen, dass die integrierten Funktionalitäten wie Intrusion Prevention, Gateway-Anti-Virus und Anti-Spyware, Deep Packet Inspection, Hochverfügbarkeitsfunktionen oder SSL-VPN kontinuierlich verbessert wurden und mit spezialisierten Einzellösungen durchaus mithalten können – vom Preisvorteil ganz zu schweigen. Zusätzlich kommt die Interoperabilität mit ergänzenden Lösungen wie Authentifizierung und Endpoint Protection, die in Unternehmen eine immer wichtigere Rolle einnehmen und dem Channel additives Geschäftspotenzial eröffnen. Kompetente Systemhäuser, die den ganzheitlichen Blick auf die Sicherheitsanforderungen ihrer Kunden legen und ihre Services clever positionieren, grenzen sich von der breiten Masse des Wettbewerbes ab und sind erfolgreich unterwegs.

ITB: Unter welchen Bedingungen raten Sie zu einer Migration von UTM-Hardware auf Managed Security Services?

Schillings: Das ist pauschal nicht zu beantworten, da es sehr stark von den Herausforderungen auf der Kundenseite abhängt. Da gibt es eine Reihe von Parametern, die hier eine Rolle spielen:

  • Welche Systeme setzt der Kunde ein?
  • Gibt es eine Security Policy?
  • Wird diese an Änderungen angepasst?
  • Welche Ressourcen sind für IT-Security?
  • Umgang mit Alertings und Logginginformationen?
  • Werden die Security Lösungen optimal eingesetzt?

Hinzu kommen rechtliche Aspekte wie Vertragsbruch, Shareholder, illegale User-Aktivitäten sowie die Haftung für entstandenen Schaden. Für eine Migration auf Managed Services sprechen aus Sicht der Kunden die steigende Komplexität der IT- Security, wachsende Compliance- und Policy- Anforderungen, Kostenreduzierung sowie der geringere Personalaufwand. Für den Einstieg in das Managed-Services-Geschäft sprechen für die Dienstleister ebenfalls eine Reihe Argumente. Diesen reichen vom größeren Leistungsspektrum über Kundenbindung, Remote Services, Cross-selling-Möglichkeiten und die flexible Gestaltung von Lösungs-Paketen bis hin zum Vorteil wiederkehrender Umsätze durch Vertrieb und Services.

Details zu der Veranstaltung

Die IT-SECURITY & COMPLIANCE Partner Solution Days & IT-Entscheider Kongresse 2010 der IT-BUSINESS Akademie finden vom 16.9. bis 28.9.10 in vier deutschen Großstädten statt. Hier gibt es weitere Infos!

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