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Entscheidung des OLG ist gefallen

Gericht verbietet Amazons WLAN-Bestellknöpfe

| Autor / Redakteur: dpa / Sylvia Lösel

Einmal gedrückt, lösen die Dashbuttons eine kostenpflichtige Bestellung aus.
Einmal gedrückt, lösen die Dashbuttons eine kostenpflichtige Bestellung aus. (Bild: Amazon)

Ein Knopfdruck und das Waschmittel, die Zahnpasta oder das Katzenfutter werden geliefert. Sogenannte Dashbuttons sollen das Leben erleichtern – doch jetzt hat sie das Oberlandesgericht München verboten.

Der Internethändler Amazon muss seine WLAN-Bestellknöpfe vom Markt nehmen. Das Oberlandesgericht München hat dem Unternehmen am Donnerstag verboten, Waschmittel, Kaffee und andere Waren des täglichen Bedarfs in Deutschland weiter so zu verkaufen. Die aufklebbaren, nur mit dem jeweiligen Hersteller-Logo versehenen Knöpfe führten zu intransparenten Bestellungen. Klare Informationen zu Inhalt, Preis und der klare Hinweis auf eine zahlungspflichtige Bestellung fehlten, urteilten die Richter. Damit verstoße Amazon gegen die Gesetze für den Internethandel. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Den Prozess in erster Instanz hat Amazon bereits ebenfalls verloren – das Landgericht München gab der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit ihrer Klage recht.

Wie vielen Kunden in Deutschland Amazon solche Bestellknöpfe verkauft hat und wie viel Umsatz damit gemacht wird, wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Es halte seine sogenannten Dashbuttons aber für gesetzeskonform. Die Kunden sollten selbst entscheiden dürfen, wie sie einkaufen wollen.

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