Dell überarbeitet XPS-Modelle Generationssprung bei den Ultramobilen

Autor Klaus Länger

Intels Skylake und Windows 10 sorgen bei Dell für einen Generationssprung bei den edlen Leichtgewichten der XPS-Serien. Der neue XPS 12 ist nun ein 2-in-1-Notebook mit abnehmbarer Tastatur, XPS 13 und 15 erhalten eine Leistungsspritze und Thunderbolt 3.

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Mit Skylake-Prozessoren arbeiten die drei XPS-Notebooks von Dell: XPS 12, XPS 13 und XPS 15. Das neue XPS 12 ist nun ein 2-in-1 mit magnetisch andockbarer Tastatur.
Mit Skylake-Prozessoren arbeiten die drei XPS-Notebooks von Dell: XPS 12, XPS 13 und XPS 15. Das neue XPS 12 ist nun ein 2-in-1 mit magnetisch andockbarer Tastatur.
(Bild: Dell)

Die XPS-12-Modelle der vorhergehenden Generationen waren Convertibles mit einem horizontal drehbarem Bildschirm. Als Tablet waren sie daher mit etwa 1,5 kg relativ schwergewichtig. Der neue XPS 12 ist dagegen ein acht Millimeter flaches, knapp 800 Gramm leichtes Tablet mit magnetisch andockbarem Keyboard. Im Gegensatz zum Microsoft Surface Pro 4 oder dem neuen Spectre X2 von HP kommt das XPS 12 ohne ausklappbaren Standfuß aus, lässt sich aber in der Neigung nicht verstellen. Für den Transport werden das Tablet und das Keyboard ebenfalls magnetisch verbunden. Neben dieser Mobile-Base wird es aber auch noch eine optionale Productivity Base geben. Bei diesem Keyboard-Dock lässt sich die Neigung des Tablets anpassen. Zudem sind ein Zusatzakku für eine 60 Prozent längere Laufzeit, ein USB-Typ-C-Port und zwei USB-3.0-Schnittstellen eingebaut.

Dell verwendet für den XPS 12 extrem sparsame Core-M-Prozessoren der Skylake-Generation. Ob das 2-in-1-Gerät mit Intel Core m5 und m7 nach Deutschland kommen wird, ist laut Dell noch nicht entschieden.

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Als Massenspeicher dient eine M.2-SATA-SSD. Die beiden USB-Typ-C-Schnittstellen im Tablet unterstützen nicht nur USB 3.1 Gen2, sondern zusätzlich auch noch Thunderbolt 3 mit bis zu 40 Gbit/s, also der vierfachen Übertragungsrate des schnellsten USB-Standards. Dell wird auch eine Thunderbolt-Docking-Station auf den Markt bringen.

Das XPS 12 wird in einer Version mit 12,5-Zoll-Full-HD-Panel und sogar in einer mit 4K-Panel auf den Markt kommen. Beide sind IGZO-Panels von Sharp. Somit ist es neben dem Toshiba Radius 12 das einzige 12,5-Zoll-2-in-1-Gerät mit einer derart hohen Auflösung. Neben Touch unterstützt das Dell auch einen Stift als weitere Eingabemöglichkeit.

Das XPS 12 soll im Januar auf den deutschen Markt kommen, die Preise stehen noch nicht fest.

XPS 13 und XPS 15

Die Skylake-Version des Ultrabooks XPS 13 bleibt laut Dell das kompakteste 13,3-Zoll-Notebook auf dem Markt. Möglich ist das durch das praktisch randlose Infinity-Display des XPS 13. Je nach Modellvariante stellt das Sharp-IGZO-Panel mit Touch-Funktion die Full-HD-Auflösung oder die QHD+-Auflösung mit 3.200 x 1.800 Pixel dar. Das Full-HD-Modell gibt es auch ohne Touch mit mattem Display. Das in ein Gehäuse aus Kohlefaser und Magnesium gepackte Leichtgewicht soll laut Dell eine Akkulaufzeit von mehr als 18 Stunden liefern. Beim Arbeitsspeicher sind bis zu 16 GB möglich, die Kapazität der SSD kann bis zu einem Terabyte betragen. Beim Prozessor setzt Dell auf die U-Varianten der Intel-Core-Prozessoren der sechsten Generation. Dell baut auch beim XPS 13 den Thunderbolt-3-Chip von Intel ein, der zudem für USB-3.1-Unterstützung sorgt.

Auch für das neue XPS 15 verwendet Dell nun ein Infinity-Display mit extrem schmalen Rand. Mit ihm soll das XPS 15 das weltweite kompakteste 15-Zoll-Gerät auf dem Markt sein. Das optional mit Touch-Erkennung ausgestattete Display ist sowohl mit Full-HD, als auch mit 4K-Auflösung lieferbar. In der Non-Touch-Variante mit einem 56-Wh-Akku wiegt das XPS 15 nur 1,78 kg. Mit dem größeren 84-Wh-Akku sind laut Dell bis zu 17 Stunden Laufzeit im Akkubetrieb möglich.

Als CPUs kommen Intel-Core-Prozessoren der sechsten Generation bis hinauf zu Core i7 mit vier Kernen zum Einsatz. Für den Arbeitsspeicher sind bis zu 16 GB möglich. Es ist auch mit einer zusätzlichen Geforce-GTX-960M-Grafikkarte lieferbar. Als Massenspeicher dienen entweder HDDs oder PCIe-SSDs mit bis zu einem Terabyte Kapazität. Auch Thunderbolt 3 ist beim XPS 15 an Bord.

Das XPS 13 und das XPS 15 sind laut Dell ab sofort zu Preisen ab 1.149 beziehungsweise 1.479 Euro lieferbar.

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