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Know-how deutscher KMU gefährdet

Gefahrenbarometer 2010 beleuchtet Sicherheitsrisiken im Mittelstand

08.04.2009 | Redakteur: Stephan Augsten

Das Gefahrenbarometer von RSA richtet sich vornehmlich an mittelständische Unternehmen.
Das Gefahrenbarometer von RSA richtet sich vornehmlich an mittelständische Unternehmen.

Eine wichtige Triebfeder für technische Neuentwicklungen und Innovationen sind kleine Start-Ups und mittelständische Unternehmen. Daher sind insbesondere solche Betriebe ein beliebtes Ziel von Industriespionage und vom Abfluss geschäftskritischer Informationen bedroht. Darauf weist auch die aktuelle Sicherheitsstudie »Gefahrenbarometer 2010« hin.

Der deutsche Mittelstand hat hinsichtlich des Schutzes sensibler Informationen großen Nachholbedarf. Dies zeigt die aktuelle Studie »Gefahrenbarometer 2010«, für die insgesamt 5.154 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt wurden. Initiatoren der Studie sind EMCs Security Division RSA, Corporate Trust, die Rechtsanwaltskanzlei Taylor Wessing und das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen MAZARS Hemmelrath.

Ein besonders kritisches Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten verzichtet auf klare Vorgaben zum Umgang mit vertraulichen Informationen. Weder für Mitarbeiter noch für Geschäftspartner gelten entsprechende Verhaltensregeln. Nur knapp 40 Prozent der befragten Unternehmen klassifizieren ihre Daten nach Geheimhaltungsstufen.

Größere mittelständische Unternehmen sind den Umfrageergebnissen zufolge häufiger von einem Schaden betroffen als kleinere Firmen. Das größte Schadensrisiko haben demnach Mittelständler im Segment mit 50 bis 250 Millionen Euro Jahresumsatz bzw. 250 bis 1.000 Mitarbeitern.

Diebstahl, Einbruch und Überfall sind mit 20,1 Prozent die häufigste Schadensursache bei Mittelständlern. Korruption, Betrug und Untreue stehen mit 15,1 Prozent auf dem zweiten Rang der Sicherheitsrisiken, dicht gefolgt von Hackerangriffen mit 14,1 Prozent.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was laut RSA die größte Gefahr für Unternehmen ist.

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