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Highlights CES 2016: Spiele-Rechner Gaming-Innovationen von MSI

| Autor: Klaus Länger

MSI zeigte auf der CES in Las Vegas eine Fülle neuer Rechner für den Gaming-Markt. Die Palette der Neuvorstellungen reicht vom Notebook GT72S Tobii mit Eye-Tracking-Hardware über den kompakten zylindrischen Gaming-PC Vortex bis hin zu dem All-in-One-Gaming-PC 27XT mit austauschbarer Desktop-Grafikkarte.

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Eine der MSI-Neuheiten aus dem Gaming-Bereich ist das 17,3-Zoll-Notebook GT72S Tobii mit integrierter Eye-Tracking-Technik.
Eine der MSI-Neuheiten aus dem Gaming-Bereich ist das 17,3-Zoll-Notebook GT72S Tobii mit integrierter Eye-Tracking-Technik.
(Bild: MSI)

Las Vegas ist die Stadt der Spieler. Daher ist die CES für MSI die passende Bühne für die Vorstellung der neuen Gaming-Hardware für das erste Halbjahr 2016.

Das 17,3-Zoll-High-End-Gaming-Notebook GT72S Tobii ist mit einem Eye-Tracking-Modul ausgestattet. Es erfasst die Augebewegungen des Anwenders und errechnet daraus den Punkt auf dem Display, auf den er gerade blickt.
Das 17,3-Zoll-High-End-Gaming-Notebook GT72S Tobii ist mit einem Eye-Tracking-Modul ausgestattet. Es erfasst die Augebewegungen des Anwenders und errechnet daraus den Punkt auf dem Display, auf den er gerade blickt.
(Bild: MSI)

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Den Anfang macht das Gaming-Notebook GT72S Tobii. Der 17,3-Zoll-Bolide auf Basis des GT72S Dominator mit einem Skylake-Core-i7 mit vier Kernen, Geforce GTX und optional NVMe-SSDs im RAID-0 ist mit einer Eye-Tracking-Hardware des schwedischen Herstellers Tobii. Die Blickerkennung funktioniert nicht nur in Spielen wie Assassin's Creed Rogue, Microsoft Flight Simulator oder DayZ, sondern ist auch zu Windows Hello kompatibel. Eine Liste der momentan unterstützen Spiele ist unter www.tobii.com/apps zu finden. MSI will auch gemeinsam mit Tobii-Entwicklern bei der Implementierung der Blicksteuerung in ihren Games helfen.

Ein weiteres neuen Gaming-Notebook ist das GS72 Stealth Pro. Trotz eines aktuellen Intel Core i7 und einer Nvidia Geforce GTX 970M ist das 17,3-Zoll-Notebook nicht einmal zwei Zentimeter dick. Beim Display steht neben einem Full-HD-Panel auch eines mit 4K-Auflösung zur Wahl. Ab Ende Januar soll das Gerät in den Handel gehen. Einen Preis nennt Nvidia noch nicht.

Runde Sache: Gaming-Tower Vortex

Viele Spieler ziehen leistungsstarke Desktop-Rechner den immer noch deutlich langsameren Gaming-Notebooks vor. Allerdings müssen auch Gaming-PCs mit schneller CPU und Grafik nicht unbedingt riesige Tower sein. Der Vortex ist ein kompakter Rechner mit 6,5 Liter Volumen und zylindrischem Gehäuse. Im Gegensatz zum ähnlich aussehenden und dimensionierten Xeon-basierten Apple Mac Pro begnügt sich der MSI-PC mit einer CPU, hat dafür aber gleich zwei Nvidia-Geforce-GTX-980-Karten im MXM-Format an Bord. Damit sollen auch grafisch anspruchsvolle Spiele flüssig mit 4K-Auflösung laufen.

Zwar sind die kompakten MXM-Karten eigentlich für Notebooks gedacht, im Vortex kommen aber Modelle mit Desktop-GPUs zum Einsatz, die Nvidia kürzlich auf den Markt gebracht hat. Die beiden Grafikkarten im Vortex verfügen jeweils über 2.048 Cuda-Cores und vier GB GDDR5-Speicher, die über einen 256 Bit breiten Speicherbus angebunden sind. Lediglich die Basis-Taktfrequenz der GPU ist mit 1.064 MHz etwas niedriger, als die der Desktop-Grafikkarten mit ihren 1.126 MHz. Für die Wärmeabfuhr von den GPUs und den Speicherchips sorgen große Heatpipe-Kühlkörper.

Die beiden per SLI verbundenen Grafikkarten sitzen zusammen mit dem speziell für den Vortex gebautem Mainboard auf einer Grundplatte, die auch die Verbindung zwischen den drei Komponenten herstellt. Sie sind im Dreieck angeordnet und werden durch einen zentralen großen Lüfter in der Oberseite des Zylinders gekühlt. Prinzipiell ist der MSI Vortex upgrade-fähig, ganz im Gegensatz zum Apple Mac Pro.

Als Prozessor dient ein Intel Core i7-6700K mit vier Cores, Hyperthreading und bis zu 4,2 GHz Prozessortakt. Für den Arbeitsspeicher verwendet MSI platzsparende DDR4-Module im SO-DIMM-Format. Als Massenspeicher kommen SSDs mit PCIe-Interface zum Einsatz, optional auch in RAID-0-Konfiguration. Zudem verfügt der kleine Rechner noch über Thunderbolt 3 und damit auch USB 3.1. Der Mini-Gaming-PC soll in der ersten Jahreshälfte 2016 auf den Markt kommen. Der Preis steht noch nicht fest.

All-in-One-PC mit GPU-Rucksack

Auf der Rückseite ist eine zusätzliches Gehäuse montiert, das eine herkömmliche Desktop-Grafikkarte aufnimmt. So lässt sich der PC auch leicht mit einer neuen GPU aufrüsten.
Auf der Rückseite ist eine zusätzliches Gehäuse montiert, das eine herkömmliche Desktop-Grafikkarte aufnimmt. So lässt sich der PC auch leicht mit einer neuen GPU aufrüsten.
(Bild: MSI)

Das Gros der All-in-One-PCs für Gamer ist nur mit Mobile-GPUs bestückt. Mehr lässt die flache Bauform der im Display integrierten Rechner in der Regel nicht zu. MSI geht beim 27 Zoll großen Gaming 27XT einen anderen Weg: Bei ihm ist auf der Rückseite eine Art Rucksack angebracht, der eine herkömliche Desktop-Grafikkarte aufnimmt. Die Basis für den 27XT bildet wohl der 27 6QE mit Intel Core i7 und einem 27-Zoll-Full-HD-Screen mit 144 Hz. Zudem hat MSI noch mit Killer-LAN und WLAN sowie der Audio-Software Nahimic Audio Enhancer weitere für Spieler interessante Ausstattungsmerkmale in den 27XT gepackt. Wann und zu welchem Preis der Gaming 27XT in den Handel kommen wird, hat der Hersteller nicht kommuniziert.

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