Samsung versucht das Weihnachtsgeschäft zu retten Galaxy 10.1N soll Verkaufsverbot umgehen

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Harry Jacob / Harry Jacob

Ab sofort ist in Deutschland das Samsung-Tablet Galaxy 10.1N erhältlich. Die Koreaner gehen davon aus, dass nach Änderungen am Design Apples Vorwürfe, Samsung produziere einen iPad-Klon, entkräftet sind.

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Das Galaxy 10.1N kommt mit äußerlichen Modifikationen nun doch nach Deutschland.
Das Galaxy 10.1N kommt mit äußerlichen Modifikationen nun doch nach Deutschland.

Weltweit liefern sich Apple und Samsung einen erbitterten Kampf um Marktanteile im Smartphone- und um Tablet-Markt. Hier in Deutschland beginnt nun eine neue Runde dieses Ringens.

Ab sofort verkauft Samsung das Galaxy 10 wieder in Deutschland. Zwar hatten das mehrere Gerichtsinstanzen verboten, nachdem Apple geklagt hatte. Die Urteile bezogen sich jedoch ausschließlich auf die äußerliche Ähnlichkeit mit dem Apple iPad. Und diese Ähnlichkeit will Samsung nun eleminiert haben. Das „neue“ Samsung Galaxy 10.1 trägt zur Unterscheidung gegenüber der Vorgängerversion noch ein großes „N“ in der Typenbezeichnung. Drei Veränderungen gibt es am Design:

  • Der Rahmen wurde etwas dicker,
  • das Gerät wird durch einen silbernen Metallrand eingefaßt und
  • die Lautsprecher wurden nach vorne verlegt.

Außerdem hat Samsung die Verkaufspause genutzt und das Betriebssystem Android von Version 3.1 auf 3.2 gebracht.

Verkauf bereits gestartet

Verschiedene Online-Shops führen das Gerät bereits. Bei Amazon gibt es beispielsweise die WLAN-Version mit 16 Gigabyte Speicher zum Sonderpreis von 479 Euro statt des Listenpreises von 539 Euro. Aber auch das Modell 10.1 (ohne „N“) findet sich dort noch im Angebot.

Die Financial Times Deutschland geht davon aus, dass der Deutschlandstart ein Testlauf ist. Sollte Apple hierzulande den Verkauf nicht länger blockieren können, werde der Elektronikkonzern mit dem 10.1N auch in anderen Ländern antreten, in denen ein Verkaufsverbot herrscht.

Andere Quellen zitieren den Samsung-Sprecher Nam Ki Yung mit der Aussage, das Tablet 10.1N werde nur in Deutschland angeboten, denn man habe nur das Design geändert, Apples Vorwurf der Patentverletzung aber nicht weiter beachtet.

Somit kommt es auf die Begründung der Verkaufsverbote an: Wo es um Patente, also die „inneren Werte“ geht, hat Samsung keine Chance auf eine einfache Lösung à la Galaxy 10.1N. □

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