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Partnerstrategie G Data: Channel-Programm mit Nachhaltigkeit

Autor: Dr. Andreas Bergler

Security-Anbieter G Data frischt die Beziehung zu Partnern auf. Ganz im Sinne des wachsenden Markts für Managed Security Services geht es dabei um die gemeinsame Generierung von langfristigem Geschäft mit Security-Lösungen.

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Mit Direct Touch und erweitertem Schulungsangebot verbessert G Data die Zusammenarbeit mit den Partnern.
Mit Direct Touch und erweitertem Schulungsangebot verbessert G Data die Zusammenarbeit mit den Partnern.
(Bild: PHOTOMORPHIC PTE_AdobeStock.com)

Die Kampagne mit den zwei Zahnbürsten im Glas verdeutlicht, worauf es dem Security-Anbieter G Data ankommt: Es soll eine langfristige Beziehung zwischen Hersteller und Partner aufgebaut werden. „Wir wollen deutlich näher an die Partner heranrücken“, kommentiert Hendrik Flierman, Global Sales Officer bei G Data. Beispielsweise setzte der Anbieter früher auf ein reines Two-Tier-Modell im Lösungsvertrieb, das heißt die Partner konnten nur über die Distribution ordern. Neben diesem klassischen Weg, den Partner mit den Distributoren Ebertlang, Also und SFC nach wie vor beschreiten können, bietet G Data nun auch einen „Direct Touch“ an.

Channel-Unterstützung

Hendrik Flierman, Global Sales Officer, G Data
Hendrik Flierman, Global Sales Officer, G Data
(Bild: G Data)

Dafür wurde das Channel-Team schon von Beginn dieses Jahres an kräftig aufgestockt: Zwölf Mitarbeiter im Außendienst und sechs Spezialisten im Innendienst stehen den Partnern im Channel nun zur Verfügung. Außerdem wurde auch die E-Learning-Plattform erweitert. Kleine Lern-Einheiten stehen jetzt für die Partner zu speziellen Themen wie etwa zum Patch-Management zur Verfügung, sodass damit schon eine Basis-Zertifizierung erreicht werden kann. Zu den neuen Weiterbildungsmöglichkeiten kommen Rabattierungen auf Renewals, ein garantierter Projektschutz und direkte Ansprechpartner.

Managed Security Services

Ein weiterer Fokus von G Data ist das Geschäft mit Managed Security Services (MSS): „Die Anfragen nach gemanagten Services steigen derzeit stark an“, freut sich Flierman. „MSS nimmt viel Last von den Schultern der Administratoren. Dazu kommt, dass mit unserem exklusiven Partner Microsoft mit Azure ein ausgezeichnetes Service-Konzept dahintersteht.“ Derzeit machen Managed Services bei dem Bochumer Security-Anbieter rund ein Fünftel des Umsatzvolumens aus. In fünf Jahren, so der Plan, soll MSS schon die Hälfte am Umsatzkuchen beitragen. Unter den rund 6.000 Partnern in der DACH-Region setzen derzeit etwa 300 auf die Managed-Variante. Deren Kunden verzeichnen laut Hersteller das derzeit stärkste Wachstumspotenzial.

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Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

Dr. Andreas Bergler

CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien