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Verbundgruppe Electronic Partner feiert 75-jähriges Jubiläum, Ehmer präsentiert stabile Bilanz

Fußball-EM und Olympiade: EP freut sich auf Impulse

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Dr. Jörg Ehmer, Chef der Verbundgruppe Electronic Partner.
Dr. Jörg Ehmer, Chef der Verbundgruppe Electronic Partner.

Mit vielen Plänen geht die Verbundgruppe Electronic Partner in das nächste Geschäftsjahr. Zum 75-jährigen Jubiläum hat das Unternehmen nicht nur sein Marketing-Budget deutlich aufgestockt, sondern setzt auch in anderen Bereichen Akzente.

Fußball-Europameisterschaft, Olympiade und die Abschaltung des analogen Satellitensignals – mit all diesen Impulsen erhofft die Verbundgruppe Electronic Partner (EP) für sich und seine angeschlossenen Händler eine positive Umsatz- und Gewinnentwicklung. Dazu bemerkte EP-Chef Jörg Ehmer auf der Jahresveranstaltung in Düsseldorf: „Der Jahresstart 2012 ist gut angelaufen, wir haben eine ausgezeichnete Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres gelegt. Die große Herausforderung wird sein, dieses Polster in der zweiten Jahreshälfte zu behaupten.“

Dabei besinnt sich EP vor allem auf zwei strategische Felder: Telekommunikation (TK) und Exklusivgeräte für die Kooperation. Wie Ehmer betonte, konnte man vor allem auch wegen des Fokus auf TK im vergangenen Jahr wachsen. Die Provisionsausschüttung an die Mitglieder konnte 2011 um 30 Prozent erhöht werden und lag bei rund 100 Millionen Euro. Auch das große Portfolio von rund 300.000 Exklusivgeräten soll es den Partnern weiterhin ermöglichen, Kunden in die Ladengeschäfte zu locken.

Genauer Beobachter

Denn das Internet als weiteres Standbein zusätzlich zum stationären Handel sieht der EP-Chef bislang noch nicht. „Wir beobachten den Markt und unsere Konkurrenz genau. Im dreimonatigen Rhythmus werden wir unsere Strategie überprüfen“, will der EP-Chef einen künftigen Eintritt in den Online-Handel nicht ausschließen.

Die Bilanz für die drei Standbeine von EP, die Fachhandels-Kette selbst, die Medimax-Märkte sowie das Systemhaus Comteam fiel unterschiedlich aus.

Themen setzen

Der Fachhandel in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht geschrumpft (Ehmer nannte 0,6 Prozent). Die EP-Händlerbasis sei dagegen stabil geblieben, und habe vor allem im hochwertigen Segment und mit der Marke EP gute Ergebnisse erzielt. Hier werde man unter anderem das Thema Heimvernetzung stark besetzen sowie Nachhaltigkeits-Themen vermarkten. Auch eine Umschichtung der Marketing-Budgets von Print zu Online und Social Media, sowie entsprechende Schulungen für Fachhandelspartner sollen die EP-Händler fit für die Zukunft machen. Zudem startet EP eine neue Schulungsserie, die sich an Partner richtet, die ihr Geschäft übergeben möchten. Wichtig sei, so Ehmer, dass man sich rechtzeitig darauf vorbereitet und sein Unternehmen optisch, technisch und qualifiziert auf den neuesten Stand bringt.

Guter Stand

Auch bei den Fachmärkten, die unter dem Logo Medimax laufen, sieht Ehmer das Unternehmen gut aufgestellt. Insgesamt habe man rund 110 Läden, die auf einer Fläche zwischen 1.000 und 2.000 Quadratmetern eine breite Angebotsvielfalt zeigen. Hier wolle man weiter wachsen, aber „mit Augenmaß“. Genauso ist man beim Systemhaus-Verbund Comteam mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres zufrieden, die Mitgliederzahlen hätten sich ebenfalls positiv entwickelt.

Impulse geben

Für die Zukunft gab der EP-Chef vor allem seinen Fachhändlern noch einige Anregungen mit auf den Weg. „Wer Platz freiräumt für große Fernseh-Bildschirme von 70 oder 80 Zoll, der wird wesentlich größere Geräte verkaufen, als der, der nur 50 Zoll Geräte ausgestellt hat.“ Fachhändlern, die ihr Sortiment erweitern wollen, stellt EP mit den Themen Photovoltaik und E-Mobility zwei neue Segmente vor.

Ergänzendes zum Thema
 
EP: Kurze Firmengeschichte

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