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Vom Reseller zum Dienstleister Fujitsu startet Service-Provider-Programm

Autor: Sylvia Lösel

Wer als Fujitsu-Partner künftig mehr auf Services setzen möchte, dem legt der Hersteller jetzt das richtige Handwerkszeug bereit. Mit dem neuen EMEIA-weiten Service-Provider-Programm will Fujitsu Dienstleister fit für „IT-as-a-Service“ machen.

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An den richtigen Schrauben drehen: Fujitsu stellt neues Service-Provider-Programm vor
An den richtigen Schrauben drehen: Fujitsu stellt neues Service-Provider-Programm vor
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Reseller und Dienstleister, die ihre Geschäftsmodelle sukzessive auf Service-Leistungen auslegen möchten sind die Zielgruppe für Fujitsus neues, EMEIA-weites Service-Provider-Programm.

Immer öfter sind es die Dienstleister selbst, die IT-Ausgaben tätigen, und nicht mehr die Unternehmen selbst. Das haben die Marktforscher von IDC herausgefunden. Das bedeutet: der Services-Markt wächst und immer mehr klassische Reseller wollen dieses Segment bedienen. Für dieses Klientel hat Fujitsu das neue Partnerprogramm entworfen und will damit Hürden beim Einstieg abbauen. Das Programm gibt es in zwei Geschmacksrichtungen, einmal als Wachstums-orientiertes Sourcing-Modell und einmal mit dem Fokus auf Risiko-Reduktion. Damit will Fujitsu seine Service-Anbieter in die Lage versetzen, besser mit den Betreibern von Hyperscale-Clouds zu konkurrieren und dem wachsenden Mangel an IT-Kenntnissen entgegenzutreten.

Christian Leutner, Vice President bei Fujitsu: „Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, ist eine Weiterentwicklung hin zur Service-Integration unumgänglich. Das neue Programm von Fujitsu bietet Service-Providern die Infrastruktur, die sie benötigen, um die Risiken einer Neuausrichtung so gering wie möglich zu gestalten. Wir führen ein flexibles Modell ein, mit dem sich unsere Partner auf das konzentrieren können, was ihren Kunden wirklich zum Erfolg verhilft."

Die Vorteile

Dank des Pay-as-you-use-Modells könne flexibel geplant werden, ohne auf einen Schlag riesige Investitionssummen bereitstellen zu müssen, argumentiert Fujitsu. Zudem sei die Wahrscheinlichkeit hoher Kosten bei Technologiewechseln (Lock-in-Effekt) oder Überalterung der Anlagen geringer. Gleichzeitig reduziere sich die Ausfallzeiten dank des Einsatzes moderner Technik. Dies wiederum helfe Service-Providern, Serviceverträge einzuhalten und somit möglichen Strafzahlungen zu entgehen.

Weitere Vorteile:

  • Vermeiden von Ausfällen durch Migration auf neue Technologien
  • Outsourcing von Service, Wartung, Upgrades, technischer Nachwuchsrekrutierung und Schulungen

Das Programm ist in drei Kategorien unterteilt:

  • Apps und Daten
  • hybride Infrastruktur
  • Lösungen der nächsten Generation.

Mögliche Lösungen im Anwendungsbereich sind die Modernisierung des Datensicherungsmanagements oder der Betrieb einer Multi-Tenant-SAP-Umgebung. Im hybriden Bereich können beispielsweise mehrere Cloud- und lokale Umgebungen verwaltet, ein App-Store für Multi-Cloud-Zugriffsoptionen geschaffen oder ein Edge-Service für den Rollout von Kundenwebseiten aufgebaut werden. Eine Lösung der nächsten Generation könnte die gemeinsame Entwicklung vertikaler Lösungen mit einer von Quantencomputern inspirierten Technologie umfassen, die auf dem fortschrittlichen Digital Annealer von Fujitsu basiert.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin