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HSP Summit 2019 Fujitsu knüpft Micro-Allianzen zum Wohl der Partner

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Multi-Cloud-Szenarien bzw. hybride Clouds stellen Anbieter wie Anwender vor große Herausforderungen. Deshalb baut Fujitsu in Zukunft noch stärker als bisher auf die Zusammenarbeit mit seinen Partnern, um gemeinsame Services und Lösungen für Unternehmen, die erfolgreich digital transformieren wollen, in den Markt zu bringen.

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Fujitsu will die Chancen für Service Provider durch Micro-Allianzen und verstärkte Co-Creation in einem wettbewerbsstarken Umfeld erhöhen.
Fujitsu will die Chancen für Service Provider durch Micro-Allianzen und verstärkte Co-Creation in einem wettbewerbsstarken Umfeld erhöhen.
(Bild: © freshidea - stock.adobe.com)

Wie solche starken, vernetzten Allianzen als Basis für den Erfolg dienen können, erklärt Rüdiger Frickenschmidt, Head of Service Provider Business EMEIA Fujitsu und Sprecher beim HSP Summit 2019, am Beispiel der Fujitsu NTT private cloud.

CloudComputing-Insider: Fujitsu NTT private cloud verspricht, eine starke Allianz sein zu wollen in der „XaaS Frenemy Economy“. „Frenemy“ setzt sich aus den englischen Begriffen „friend“ und „enemy“ zusammen. Was genau ist aber unter dieser Freund-Feind-Zusammenarbeit zu verstehen?

Rüdiger Frickenschmidt: Fujitsu und NNT Com haben, wie viele Marktteilnehmer im Service-Provider-Umfeld, ein überlappendes Angebot und konkurrieren oft entsprechend um Großaufträge. Sie stehen sich quasi als „enemy“, Feind, gegenüber. Das gemeinsame, „freundschaftliche“ Angebot – PRIMEFLEX private cloud aus NTTs globalen Rechenzentren „as a Service“ – öffnet für NTT einen Markt und für Fujitsu eine konkurrenzfähige zusätzliche Alternative zu seinen eigenen Hardware und Lösungsangeboten.

Was verspricht sich Fujitsu aus der Kooperation beispielsweise mit NTT?

Frickenschmidt: Mit Hilfe der NTT und anderen lokalen Micro-Allianzen bieten wir unseren existierenden Partnern eine risikofreie Alternative zu eigenen Datacentern und damit einen echten Mehrwert. Zum anderen öffnet sich hier ein neuer Markt, da auch Softwarehäuser und Applikation Service Provider angesprochen werden können.

Welche besondere Rolle haben Service Provider also künftig? Steht gar ein ganz neues Geschäftsmodell im Raum?

Rüdiger Frickenschmidt, Head of Service Provider Business EMEIA Fujitsu.
Rüdiger Frickenschmidt, Head of Service Provider Business EMEIA Fujitsu.
(Bild: Fujitsu)

Frickenschmidt: Service Provider passen sich den neuen Geschäftsbegebungen an und werden Service Integratoren, was Risiken und Abhängigkeiten minimiert, neue Geschäftsfelder eröffnet und bessere Margenmöglichkeiten durch Spezialisierung bietet. In einem Ecosystem agieren heißt, lineare Einkaufsbeziehungen durch ein Netzwerk zu ersetzen. Verschiedenste Marktteilnehmer im Service Provider Umfeld zu verbinden wird damit eine Kernaufgabe eines IT Anbieters. Der neue Vertriebsleiter hat damit das Ecosystem im Blickwickel, was eine große Veränderung im Vertrieb mit sich bringt.

► Mehr Infos zum HOSTING & SERVICE PROVIDER Summit 2019

 

 

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