Interview mit den Fujitsu-Managern Jörg Brünig und Rupert Lehner Fujitsu forciert den Channel im Datacenter-Segment

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

As-a-Service-Anbieter, Hardware-Hersteller, Rechenzentrums-Ausrüster – Fujitsu Technology Solutions tanzt auf vielen Hochzeiten. Channel-Chef Jörg Brünig und Vertriebsdirektor Rupert Lehner skizzieren, wo die Reise hingeht, wohin man mit dem Channel will und warum „Koopetition“ mehr als nur ein Buzzword ist.

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Bei Fujitsu baut man sich die Hardware für eigene Rechenzentren selbst.
Bei Fujitsu baut man sich die Hardware für eigene Rechenzentren selbst.
(Bild: IT-BUSINESS)

ITB: Wir unterhalten uns hier anlässlich der Fujitsu-Partnertage, die in Roadshow-Manier quer durch Deutschland touren – welche zentrale Botschaft vermitteln Sie Ihren Systemhaus-Partnern, wohin die Marschroute für Fujitsu nun führt?

Jörg Brünig, Senior Director Channel and Retail, Fujitsu Technology Solutions
Jörg Brünig, Senior Director Channel and Retail, Fujitsu Technology Solutions
(Bild: Fujitsu)

Brünig: Ein zentrales Thema ist sicherlich, dass sich Fujitsu samt Partner gegenwärtig verstärkt den größeren Kunden zuwendet und zwar im Datacenter-Segment. Dieses Kundenpotenzial adressieren wir über unseren Channel, aber auch mit eigenen Vertriebsressourcen in Direct-Touch-Manier.

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ITB: Große Kunden – das klingt erst einmal nach Direktgeschäft. Darum wird es auf der Partnerkonferenz aber nicht gehen, oder?

Brünig: Nein. Wir forcieren den Channel derzeit stark im Datacenter-Segment. Vertrieblich gesehen geht es bei unserem Direct-Touch-Modell nicht um Direktgeschäft, ja nicht mal nur um die Weitergabe von Leads, sondern um konkrete Aufträge. Wir gehen gemeinsam mit unseren Partnern zum Kunden, treten dort gemeinsam auf und stemmen die Projekte dann auch gemeinsam. Es geht hier teilweise um sehr komplexe Szenarien, bei denen auch Outsourcing-Dienstleistungen und Managed Services aus Fujitsu-Rechenzentren eine Rolle spielen. Solche Projekte macht man dann koordiniert gemeinsam, andere liegen wiederum ganz in der Hand des Systemhauses.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das noch eher schwächelnde Segment „Infrastrukture as a Service“.

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