All-Flash-Speicher-Arrays und Midrange-Hybridsysteme

Fujitsu-Eternus-Hardware zur Speicherkonsolidierung

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Eternus DX 500 S4“ gehört zu den jüngsten Midrange-Hybridsystemen von Fujitsu.
„Eternus DX 500 S4“ gehört zu den jüngsten Midrange-Hybridsystemen von Fujitsu. (Bild: Fujitsu)

Die jüngsten All-Flash-Speicher-Arrays von Fujitsu, „Eternus AF S2“ und die Midrange-Hybridsysteme „Eternus DX S4“, sollen zum wachsenden Digitalgeschäft in den Unternehmen passen, also Effizienz, umfassende Interoperabilität sowie und reibungslose Migration zwischen Hybrid- und All-Flash-Storage bieten.

Mit größeren Caches und leistungsstärkeren Prozessoren, der 32 Gigabyte Fibre-Channel-Technologie sowie optimierten Algorithmen für Multicore- und Multithread-Prozessoren liefern sowohl die Eternus-Modelle „AF250 S21“ als auch „AF650 S22“ die Leistung von All-Flash-Lösungen für Anwendungen mit einer besonders hohen Speichergeschwindigkeit. Sie bieten bis zu 30 Prozent mehr Leistung als die Vorgängermodelle. Das ermögliche Unternehmen, ihre bestehenden Speichersysteme umfassend zu konsolidieren, so der Hersteller.

Die Vorteile
Die Vorteile (Bild: Fujitsu)

Zudem erlaubten sie kurzen Antwortzeiten. Das ist etwa im Hinblick auf Analysen sowie Anwendungen wie „SAP HANA“ durchaus bedeutsam.

Eternus AF650 S2 und AF250 S2

Eternus AF650 S2 bringt Rohdaten von fast 3 Petabyte pro System in einem halben Datacenter-Rack unter. Auch die IOPS Performance und die Latenzzeiten können sich sehen lassen, zu Kostenvorteilen beim Kunden: Nach den SPC Benchmark-Ergebnissen vom 19. Januar 2018 bringt es die Lösung auf ein Kosten-Nutzenverhältnis von 27 Cent (USD) pro SPC-1 IOPS.

Der SPC-1 Benchmark-Test ist Hersteller- und Plattformunabhängig und anwendbar auf eine ganze Bandbreite von Storage-Konfigurationen und -Topologien. SPC-1 beinhaltet einen einzigen Workload, der die Leistung eines Storage-Subsystems zeigt und gleichzeitig typische Funktionen an geschäftskritischen Anwendungen leistet. Diese Anwendungen charakterisieren sich durch vorwiegend zufällige I/O-Operationen und benötigen sowohl Anfragen als auch Aktualisierungsmaßnahmen. Link:

Fujitsu Eternus AF250 S2 mit Drive Enclosure
Fujitsu Eternus AF250 S2 mit Drive Enclosure (Bild: Fujitsu)

Das Modell AF250 S2 hingegen eignet sich insbesondere als All-Flash-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen: Hier liegt das Kosten-Nutzenverhältnis bei gerade einmal 10 Cent (USD) pro SPC-1 IOPS. Beide Ausführungen unterstützen auch neue Solid State Drives (SSDs), die erst im Laufe des Jahres auf den Markt kommen werden und die Speicherkapazität noch einmal erhöhen.

Die Midrange-Hybridsysteme

Unternehmen wollen heute möglichst viele unstrukturierte und strukturierte Daten in einem einzigen Speichersystem konsolidieren. Gewünscht ist deshalb zumeist ein System, das sowohl SSDs als auch Festplatten aufnehmen kann.

Die Eternus-Ausführungen „DX500 S4“ und „DX600 S4“ warten laut Hersteller mit „optimierten hybriden Storage-Eigenschaften“ auf und sorgen somit für höhere Geschwindigkeit und Kapazität. Dafür habe Fujitsu hat beide Modelle neu konzipiert und die Leistung im Bereich SSD um ein Drittel erhöht.

Das ist unter anderem von Bedeutung, weil mit Festplatten, die eine hohe Kapazität aufweisen, Unternehmen ihre unstrukturierten Daten zu geringen Kosten ablegen können. Darüber hinaus integriert Fujitsu Automatisierungsfunktionen für das Management der verschiedenen Speicherstufen, indem sie Bandbreite und Storage-Kapazität jeweils auf Basis der erforderlichen Antwortzeit per Datenvolumen zuweisen. Außerdem ermögliche die DX S4-Produktfamilie aufgrund der starken Leistung auf der SSD-Stufe eine sichere und zuverlässige graduelle Migration von Disk und Flash zu All-Flash-Storage – und das alles in einem einzigen kompakten System, so der Hersteller.

Interoperabilität zur Senkung der Beschaffungs- und Betriebskosten

Olivier Delachapelle, Head of Data Center Category Management bei Fujitsu EMEIA, verdeutlicht das wie folgt: Unternehmen müssten heute eine geradezu explosionsartige Zunahme an Daten bewältigen, ihre Prozesse erheblich beschleunigen, Anwendungen unterstützen, die 24 Stunden im Einsatz sind, und dabei ihre Budgets nicht aus den Augen verlieren. „Unser gesamtes Storage-Portfolio ist für optimale Leistung, Kapazität, Flexibilität und Interoperabilität ausgelegt. Damit haben Unternehmen jeder Größenordnung die Wahl zwischen zahlreichen kombinierten All-Flash- und Hybrid-Storage-Optionen, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen und sich einheitlich verwalten lassen. Die Kosten bleiben dabei in jeder Hinsicht im Rahmen.”

Die jüngsten Storage-Systeme unterstützen flexible Deduplikations-Optionen sowie Datenkomprimierung. Zudem lassen sich alle DX und AF Systeme, ob neu oder bereits im Gebrauch, mit einer einzigen Management-Software von Fujitsu verwalten: „Enternus SF“.

Einen Vorteil verspricht zudem, dass die Systeme in der Lage sind, Daten untereinander zu spiegeln oder zu replizieren und ein transparentes Failover zulassen. Das funktioniert laut Hersteller auch zwischen unterschiedlich alten Geräten. Unternehmen können außerdem ein hybrides System zur Wiederherstellung sämtlicher All-Flash Arrays nutzen.

Was kostet es?

Die Storage-Devices Eternus AF S2 All-Flash und DX S4 Hybrid sind in Europa, Nahost, Indien und Afrika (EMEIA) seit gestern über den direkten Verkauf sowie die entsprechenden Vertriebskanäle verfügbar. Die Listenpreise variieren je nach Konfiguration und beginnen für AF250 S2 bei 19.500 Euro, für AF650 bei 87.600 Euro. Die Einstiegspreise für DX500 S4 und DX600 S4-Systeme beginnen bei 35.400 Euro, mit Drive Enclosure und zwei Festplatten ab 54.000 Euro oder 55.000 Euro mit Drive Enclosure und zwei Festplatten ab 80.000 Euro.

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