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Kälte- und Wasserschäden bei Smartphones vermeiden Fünf Wintertipps für Smartphones

Redakteur: Margrit Lingner

Im Winter sind Smartphones kalten Temperaturen ausgesetzt, die den Akku oder das Innenleben schädigen können. Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, hat das Reparatur-Portal Clickrepair fünf nützliche Tipps zusammengestellt, um das Smartphone vor Kälte- und Wasserschäden zu schützen.

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Smartphones können im Winter sehr empfindlich auf Kälte und Feuchtigkeit reagieren und beschädigt werden.
Smartphones können im Winter sehr empfindlich auf Kälte und Feuchtigkeit reagieren und beschädigt werden.
(Bild: gemeinfrei/Pixabay / CC0 )

Die Reparatur-Experten von Clickrepair warnen vor einem zu sorglosen Umgang mit Smartphones im Winter. Obwohl viele Geräte von den Herstellern als wasserdicht eingestuft werden, können sie sehr empfindlich auf Kälte und Feuchtigkeit reagieren. Zu diesen empfindlichen Mobiltelefonen zählen zum Beispiel das iPhone 7 Plus sowie das Samsung Galaxy S7 Edge. Trotz Wasserdichtigkeit weisen sie laut Clickrepair häufig Schäden durch Wassereinwirkung aufweisen. „Allein vier Prozent aller Defekte über Clickrepair sind Wasserschäden. Aus Erfahrung wissen wir, dass diese in der Regel zu einem Totalschaden führen.“, warnt Marco Brandt, Geschäftsführer von Clickrepair.

Frostige Temperaturen setzen vor allem auch Smartphone-Akkus zu. Allerdings lassen sich defekte Akkus tauschen. Die Kosten liegen bei dem Reparatur-Portal beispielsweise bei einem iPhone 7 Plus immerhin bei stolzen 70 Euro. Beim Samsung Galaxy S7 Edge können es sogar 75 Euro werden.

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Umso wichtiger ist es, sein Smartphone im Winter vor Kälte und Nässe zu schützen. Die folgenden fünf Tipps sollen Abhilfe schaffen:

  • Starke und abrupte Temperaturschwankungen beim Smartphone vermeiden, damit sich kein Kondenswasser im Gerät bildet. Ist ein kaltes Smartphone einem plötzlichen Temperaturanstieg ausgesetzt, kann sich Kondenswasser im Gerät bilden. Dies kann im Innenleben akute Schäden verursachen oder sogar einen Totalschaden nach sich ziehen. Deshalb sollte das Handy möglichst eng am Körper getragen werden, zum Beispiel in der Innentasche der Jacke.
  • Wenn es draußen schneit oder regnet, sollte am besten auf das Telefonieren, Nachrichtenschreiben oder Surfen im Internet verzichtet werden. Es könnte dabei möglicherweise Feuchtigkeit ins Gerät eindringen. Potenzielle Gefahrenstellen sind unter anderem Hörmuschel, Mikrofon oder Kamera.
  • Ein Headset mit automatischer Rufannahme bietet die Möglichkeit zu telefonieren und das Handy geschützt in der Tasche zu lassen.
  • Eine Schutzhülle, die vor dem Eindringen von Wasser schützt, ist dann zu empfehlen, wenn auf das Smartphone bei Regen und Schnee unterwegs nicht verzichtet werden kann.
  • Auch der Akku eines Smartphones kann durch Kälte stark an Ladekapazität abnehmen und möglicherweise auf längere Sicht sogar schneller kaputtgehen. Grund dafür ist dann das häufige Laden, denn Akkus sind nur für eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen gebaut. Wenn der Akku nicht nur den ganzen Tag überstehen, sondern auch noch eine lange Lebensdauer haben soll, sollte das Smartphone warmgehalten werden.

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