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Stepstone-Untersuchung

Fünf Faktoren beeinflussen Gehaltshöhe

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Stepstone hat fünf Faktoren identifiziert, die das Gehalt beeinflussen: Branche, Region, Unternehmensgröße, Qualifikation und Arbeitgeberwechsel.
Stepstone hat fünf Faktoren identifiziert, die das Gehalt beeinflussen: Branche, Region, Unternehmensgröße, Qualifikation und Arbeitgeberwechsel. (Bild: ©fotogestoeber - stock.adobe.com)

Verdient mein Kollege bei gleicher Arbeit mehr als ich? Diese Frage stellen sich viele Arbeitnehmer. Durch das neue Lohntransparenzgesetz haben sie nun die Möglichkeit, eine Antwort auf diese Frage zu bekommen. Die Höhe des Gehalts aber hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab. Welche das sind, hat die Online-Jobplattform Stepstone untersucht.

In ihrem Gehaltsreport 2017 identifiziert die Jobbörse Stepstone fünf Faktoren, die Einfluss auf die Höhe des Salärs haben:

An erster Stelle steht die Branche, denn in verschiedenen Branchen werden dieselben Positionen unterschiedlich vergütet. So liegen die Gehälter beispielsweise in der Chemie- oder Pharmaindustrie rund 19 Prozent über dem Durchschnitt verschiedener Branchen. Qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Öffentlicher Dienst oder Personaldienstleistungen verdienen dagegen rund 17 Prozent weniger als der Durchschnitt.

Auch der Standortfaktor spielt bei der Gehaltsfrage eine große Rolle: Mit über 61.000 Euro bleiben Hessen, Bayern und Baden-Württemberg die Bundesländer mit den höchsten Gehältern. In den östlichen Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen liegt der Lohnspiegel rund 23 Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Dritter Punkt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verdienen Fachkräfte rund 33 Prozent mehr im Vergleich zu kleinen Unternehmen bis 500 Angestellten.

Grundsätzlich verdienen Akademiker rund 37 Prozent mehr im Vergleich zu Fach- und Führungskräften ohne akademischen Abschluss. Der Lohn promovierter Fachkräfte liegt zudem rund 26 Prozent über dem Durchschnitt. Allerdings spielen akademische Leistungen nur beim Verhandeln des Einstiegsgehalts ein Rolle. Mit wachsender Berufserfahrung zählt die berufliche Leistung mehr.

Auch ein Arbeitswechsel hat Einfluss auf die Gehaltshöhe: Nach dem ersten Wechsel steigt es im Schnitt um acht Prozent, beim zweiten Wechsel um sieben Prozent.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Maschinenmarkt.

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