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Fujitsu: Lifebooks und Esprimo-PCs mit Skylake-CPUs Frischzellenkur für die Enterprise-Clients

Autor: Klaus Länger

Trotz 2-in-1 und Bring-your-own-Device: Business-Notebooks und PCs sind aus Unternehmen nicht wegzudenken. Denn in vielen Firmen ist eine einheitliche PC- und Notebook-Ausstattung immer noch eine zentrale Anforderung an die eigene IT-Landschaft. Die Anforderungen an die Clients bezüglich Produktivität und Energieverbrauch sind aber gestiegen. Und Fujitsu will diese mit den neuen Lifebook- und Esprimo-Modellen auf Skylake-Basis befriedigen.

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Mit der Lifebook-E7-Familie hält Intels Skylake in den Business-Notebooks von Fujitsu Einzug. Das E7 wird in drei verschiedenen Größen angeboten: als 13,3-Zöller, als 14-Zöller und mit 15,6-Zoll-Display.
Mit der Lifebook-E7-Familie hält Intels Skylake in den Business-Notebooks von Fujitsu Einzug. Das E7 wird in drei verschiedenen Größen angeboten: als 13,3-Zöller, als 14-Zöller und mit 15,6-Zoll-Display.
(Bild: Fujitsu)

Trends wie die Consumerization der IT und die wachsenden Bedeutung von 2-in-1-Geräten führen dazu, dass die Zahl der Neuanschaffungen von Business-PCs und Notebooks sinkt. Gerade in großen Unternehmen und Behörden werden diese traditionellen Gerätekategorien trotzdem weiterhin eine große Rolle spielen. Davon zeigte sich jedenfalls Jörg Hartmann, Vice President Global Client Computing Business bei Fujitsu, bei der Vorstellung der neuen Lifebooks und Esprimo-PCs überzeugt. Die Kunden in diesen Bereichen legen laut Hartmann vor allem Wert auf eine einheitliche IT-Architektur und auf weitgehende Management-Funktionen bei ihren Client-Geräten. Diese Wünsche will Fujitsu mit den neuen Rechnern befriedigen, bringt aber auch Geräte mit neuen Formfaktoren, Ausstattungsmerkmalen und einer höheren Leistung bei geringerem Energieverbrauch.

Mehr Vielfalt und Leistung bei den Lifebooks

Firmenkunden legen heute laut Fujitsu zwar einerseits Wert auf eine einheitliche Plattform, stellen aber andererseits höhere Ansprüche bei Formfaktoren und Ausstattung. Die neuen Lifebooks der E7- und E5-Serie sollen beide Ansprüche erfüllen. Daher bietet Fujitsu das E7 in drei verschiedenen Größen an: als 13,3-Zöller, als 14-Zöller und mit 15,6-Zoll-Display. Die technische Basis und wichtige Ausstattungsmerkmale wie die Device-Bay sind aber bei allen Geräten gleich. Als CPU kommt ein Intel-Core-Prozessor der sechsten Generation zum Einsatz, die Auswahl reicht reicht vom Core i3-6100U bis hin zum Core i7-6600U. Die Dual-Core-Prozessoren sind mit ihrer integrierten HD-520-GPU auch für die Grafikdarstellung verantwortlich. Die Auflösung des TN-Panels beträgt dabei bei allen Modellen, je nach Ausstattungsvariante, entweder 1.366 x 768 oder 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Beim Massenspeicher haben die Käufer die Wahl zwischen HDDs, SSHDs oder SSDs. Die maximale Speicherkapazität liegt bei 512 GB. Bei höherem Speicherbedarf kann im Modulschacht der Notebooks auch eine zusätzliche HDD eingesetzt werden. Alternativ kann der Einschub auch ein optischen Laufwerk, einen zusätzlichen Akku oder ein Leermodul aufnehmen. Mit dem Zusatzakku ist laut Fujitsu eine Akkulaufzeit von bis zu 19 Stunden möglich, mit dem neuen 6-Zellen-Akku sollen die Geräte bis zu 14 Stunden ohne Steckdose durchhalten. Für eine größere Mobilität sind die Lifebooks auch mit 3G- oder 4G-Modul erhältlich. Die WLAN-Schnittstelle unterstützt den schnellen 802.11ac-Standard und Bluetooth 4.1. Zudem ist auch noch ein GBit-LAN-Controller eingebaut.

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Fujitsu ordnet die Lifebooks der E7-Serie in die höherwertige Advanced-Sparte ein. Das macht sich etwa bei den verwendeten Materialien bemerkbar. So besteht der Display-Deckel der Notebooks aus Magnesium und die Handballenablage aus Aluminium.

Bei den günstigeren Geräten der E5-Serie setzt Fujitsu dagegen nur Kunststoff für das Gehäuse ein, verwendet aber die selbe Hardware-Basis wie bei den E7-Geräten. Der einzige Unterschied ist, dass es zusätzlich ein Einstiegsgerät mit Intel Celeron 3855U gibt.

Viele Firmen setzten einen Port-Replikator ein, um ein Notebook schnell mit einem externen Monitor, Maus, Tastatur und dem Firmen-Netzwerk zu verbinden. Hier ist es wichtig, dass der Port-Replikator zu möglichst viel unterschiedlichen Geräten und auch Gerätegenerationen kompatibel ist. Der von Fujitsu unterstützt zusätzlich noch das Convertible Lifebook T725, das Ultrabook U745 und die mobile Workstation Celsius H730.

Kompakter und mit Low Power Active Mode: Die Business-PCs

Fujitsu stellt auch die Business-PCs der Esprimo-Baureihen auf Skylake um. Neu ist dabei, dass auch die Tower-Geräte der Esprimo-P956-Serie und die neuen Esprimo-D956-Rechner über den Low Power Active Mode verfügen. Bisher war der dem Mini-PC Esprimo Q und dem All-in-One-Rechner Esprimo X vorbehalten.

In diesem Modus ist das Display abgeschaltet und der Prozessor läuft mit minimaler Leistung, Windows bleibt aber aktiv. In diesem Modus kann der PC mit Programmen wie Microsoft Skype oder Skype for Business Telefonanrufe oder Videocalls entgegennehmen. Im S3-Stromspar-Modus geht das nicht.

Der Esprimo D mit einem kompakten 10-Liter-Gehäuse ersetzt die bisherigen Esprimo C- und E-Modelle. Er ist mit Celeron-, Pentium- oder Core-Prozessoren der Skylake-Generation lieferbar. Mehr Platz für Laufwerke und Erweiterungskarten bietet der Esprimo P mit Tower-Gehäuse.

Beim Esprimo D956 und P956 wird ein vPro-fähiges Mainboard mit Intel-Q170-Chipsatz verwendet. Daneben gibt es noch günstigere 756- und 556-Modelle mit beiden Gehäuseformen. Sie unterstützen den Low Power Active Mode nicht. Für den 556er-Varianten bietet Fujitsu das hocheffiziente E94+-Netzteil nicht an, das in Verbindung mit dem Skylake-Prozessor für einen sehr energiesparenden Betrieb sorgen kann. Fujitsu verspricht für die neuen Modelle einen um bis zu 40 Prozent verminderten Energieverbrauch.

Auch bei den All-in-One-Rechnern und den Mini-PCs kommen neue Modelle auf Skylake-Basis. Fujitsu verwendet für den Esprimo X956 mit 23-Zoll-Display, optional auch mit Touchpanel, und den 2-Liter-Rechner Esprimo Q956 allerdings die sparsameren T-Varianten der Prozessoren mit etwas niedrigerer Taktfrequenz. Den Esprimo Q956 wird Fujitsu auch mit einem Palm-Secure-Sensor und Smart-Card-Reader für eine sichere und schnelle Anmeldung anbieten. Der Palm-Secure-Sensor nutzt das Handvenenmuster des Anwenders zu dessen Identifizierung. Er soll sich laut Fujitsu im Gegensatz zu Finger-Print-Readern nicht überlisten lassen.

Die Notebooks der Lifebook-E7- und E5-Serie sowie die neuen Esprimo-PCs sollen im Oktober in den Handel kommen. Preise hat Fujitsu noch nicht kommuniziert.

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