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Freudenberg IT beweist Mut für visionäre Trends

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Intelligente Vernetzung

Für die Studie wurden bundesweit rund 140 IT-Entscheider und Produktionsleiter von mittelständischen Fertigungsunternehmen unterschiedlicher Größe befragt.

Knapp 60 Prozent der befragten Fertigungsunternehmen setzen bereits IT-basierte Automatisierungslösungen ein. Und mehr als zwei Drittel (69 Prozent) nutzen der Umfrage zufolge Lösungen zur Fernwartung ­ihrer Anlagen und Maschinen in der Produktion. Gut die Hälfte (52 Prozent) verfügt zudem über einen intelligenten An­lagenpark – und damit über einen wichtigen Baustein im Fundament künftiger Industrie-4.0-Szenarien.

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„Der bloße Einsatz von IT-Systemen in der Produktion ohne dezentrale Vernetzung führt noch nicht zu Industrie 4.0“, gibt Stefanie Naujoks, Analyst, Project Services and Manufacturing Markets bei PAC, zu bedenken. Zwar bekennen sich 80 Prozent der ­Befragten zu der Einsicht, dass ihre Produktion effizienter und flexibler werden muss, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Doch erst eine Minderheit hat das immense Potenzial von Industrie 4.0 zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in der ­Fertigung erkannt.

„Im Interesse einer nachhaltigen Wett­bewerbsfähigkeit sollten die IT-Verantwortlichen mit den Fachbereichen in der Produktion und den benachbarten Disziplinen frühzeitig gemeinsam potenzielle Einsatzszenarien von Industrie-4.0-Technologien prüfen“, sagt die Marktforscherin.

Für jedermann

„Als mittelständisches Unternehmen sind wir geprägt von mittelständischen Werten, die auch unser Beratungs- und Service-Verständnis bestimmen. Megatrends wie Cloud Computing, Mobility, Big Data und Industrie 4.0 verlangen eine pragmatische Herangehensweise“, erklärt Reichardt. „Die Grundlage dafür ist Vertrauen. Und eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Denn nur so können wir das immense Potenzial der Megatrends gewinnbringend nutzen. Wir analysieren für unsere Kunden frühzeitig alle wichtigen Trends der Branche im Lichte ihres individuellen ­Bedarfs.“

Von Weinheim aus will man die deutsche Fertigungsindustrie in das Zeitalter „Fertigung 4.0“ begleiten. Das Rezept heißt „IT Solutions. Simplified“. Denn vielerorts ist die IT-Umgebung nach außen hin genauso komplex wie das verschachtelte Ablaufgefüge. Nach Ansicht von FIT bedeutet gegen die Komplexität in Geschäftsprozessen vorzu­gehen, zu allererst die Benutzeroberfläche der IT zu vereinfachen. Beispielsweise sollten SAP-Funktionen nicht in einem Menü-­Dickicht verschwinden, sondern situationsgerecht aufbereitet und auf das Wesentliche reduziert auf dem Display eines Handhelds in der Montagehalle oder auf dem PC-­Monitor in der Controlling-Abteilung erscheinen. Um die komplizierte Back-End-­Seite verspricht die FIT sich zu kümmern.

Cloud statt Hosting

Kürzlich hat der IT-Dienstleister seine Hosting-Plattform in eine weltweit nutzbare ­Private Cloud umgewandelt. Damit steht jede beliebige IT-Anwendung und -Ressource als sofortiger Service zur Verfügung. Damit soll die FIT-Cloud einen neuen Dienst wesentlich schneller bereit stellen als eine klassische IT-Umgebung. Kosten fallen nur für die tatsächliche Nutzung an. Entsprechend wird das Kapital der Kunden nicht in brachliegenden IT-Ressourcen gebunden. So wollen die Weinheimer durch Cloud-Angebote das Anlagevermögen ihrer Kunden entlasten und den Cash-Flow verbessern.

Partnerschaft mit Cisco

Um diese Ziele umzusetzen, geht FIT eine Vielzahl von strategischen und technologischen Partnerschaften ein. So gab der IT-Dienstleister Mitte August bekannt, jetzt den offiziellen Cisco-Partnerstatus erreicht zu ­haben. Somit können FIT-Kunden nun von Managed Services in den Bereichen Netzwerk und Sicherheit auf Basis von Cisco Unified Computing System (UCS) profitieren. Die Lösung integriert Server, Netzwerk, Storage-Anbindung und Virtualisierung in ein einheitliches System. Damit senkt es Betriebskosten und bietet hohe Skalierbarkeit sowie Flexibilität. Cisco UCS enthält eine Netzwerkstruktur auf Basis von Zehn-Gigabit-Ethernet und eignet sich daher besonders als Plattform für Cloud-Dienste, die auch als Basis für Industrie-4.0-Anwendungen dienen.

„Die Lösungen ergänzen unser Beratungs- und Lösungs-Know-how“, sagt Reichardt. „Entsprechend werden wir sie in fast allen unserer Managed Services einsetzen, vom SAP-Hosting bis zu Collaboration, für Windows- und Linux-Systeme. Mit der flexiblen und sehr schnell einzurichtenden Server- und Netzwerk-Plattform bieten wir unseren Kunden einen deutlichen Mehrwert.“

Auf Basis von Cisco UCS sollen künftig auch SAP-HANA-Dienste bereitgestellt ­werden. FIT selbst nutzt bereits zwei ent­sprechende Lösungen im Rechenzentrum ­Weinheim. Verschiedene Pilotprojekte zur Qualitätssicherung sind in Arbeit, so dass die neuen Angebote in Kürze zur Verfügung ­stehen werden.

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