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Verschiebung der Nachfrage

Foto- und Imaging-Markt behauptet sich

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Susanne Ehneß / Susanne Ehneß

Fotohandys nehmen den Platz von Kompaktkameras mit niedrigem Zoombereich ein.
Fotohandys nehmen den Platz von Kompaktkameras mit niedrigem Zoombereich ein. (Bild: © william87 - Fotolia.com)

Smartphones graben dem Imaging-Markt nur scheinbar das Wasser ab. Actioncams, Systemkameras und digitale Spiegelreflexkameras wurden im vergangenen Jahr deutlich öfter nachgefragt als 2011.

Die Imaging-Branche ist zu Recht optimistisch. Wie der Photoindustrie-Verband (PIV) mitteilte, befindet sich die Fotoindustrie weiterhin auf Wachstumskurs.

So ganz rosarot stellt sich die Situation natürlich nicht dar, dafür gibt es mit Smartphones und Tablets mittlerweile zu starke Player auf dem Markt, die in Konkurrenz zu klassischen Kameras gehen. Vielmehr gibt es eine Verschiebung weg von niedrigpreisigen Fotoapparaten hin zu hochwertigen Kameras.

Auf hohem Niveau

Satte 30 Millionen Kameras wurden laut PIV im 2012 verkauft – Smartphones mitgezählt. Der Imaging-Markt befindet sich also auf hohem Niveau und dürfte dort auch bleiben. Schließlich schaffen sich Verbraucher im Durchschnitt nach knapp einem Jahr ein neues Smartphone und nach drei bis fünf Jahren eine neue Kamera an. Die Marktentwicklung zeigt sich hier also stabil.

Allerdings ist eine Verschiebung der Nachfrage festzustellen. Günstige Kompaktkameras werden für Verbraucher zunehmend uninteressant: Nach 7,57 Millionen verkaufter Geräte im Jahr 2011 wurden im vergangenen Jahr noch 6,11 Millionen abgesetzt. Hier schlägt die Smartphone-Konkurrenz voll zu, denn Aufnahmen mit geringem Zoombereich schaffen auch die Kamerahandys.

Gleichzeitig steigt aber der Wunsch nach hochwertigen Aufnahmegeräten. Christoph Thomas, der Vorsitzende des Photoindustrie-Verbandes, bestätigt diesen Trend: „Verbraucher setzten in 2012 verstärkt auf hochpreisige Foto- und Imaginggüter.“ Dadurch sei zwar in einigen Segmenten das Wachstum zurückgegangen, aber das Wertniveau konnte gehalten werden. „Der Zubehörbereich mit seinem horizontalen und vertikalen Facettenreichtum sowie die wachsende Konnektivität, mit beispielsweise Smartphones und Tablets, bereichern den Foto- und Imagingmarkt und garantieren ihm zusätzliches Wertwachstum“, erläutert Thomas.

Verkaufsschlager

Die Treiber dieser Entwicklung waren, neben Smartphones, digitale Spiegelreflexkameras, Systemkameras und Action-Kameras. 19,8 Millionen Stück wurden von diesen Geräteklassen 2012 verkauft. Allein die Spiegelreflexkameras legten von 970.000 auf über eine Million Stück dazu. Die Actioncams mit ihren robusten Outdoor-Gehäusen sind dabei, ebenfalls ihren Platz zu erobern: 165.000 Stück wurden davon verkauft, was einem Anstieg um 450 Prozent entspricht.

Das passende Zubehör für Systemkamera und Spiegelreflex profitierte natürlich ebenfalls vom Zuwachs, besonders die Objektive: Getrieben vom Wachstum der Systemkameras mit ihrer Möglichkeit zum Objektivwechsel, wurden 2012 über 1,8 Millionen Objektive verkauft.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite mehr über die Rolle der Tablets.

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