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Titelstory Extreme Networks, Interview

Fokus auf das komplette Netzwerk

| Autor: Klaus Länger

Andreas Livert leitet als Senior Regional Sales Director den Verkauf bei Extreme Networks in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Andreas Livert leitet als Senior Regional Sales Director den Verkauf bei Extreme Networks in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Bild: Extreme Networks)

Extreme Networks präsentiert sich als einziger „echter” End-to-End-Netzwerk-Anbieter. Andreas Livert, Senior Regional Director DACH, erläutert den Hintergrund, der mit den Übernahmen der Netzwerksparten von Avaya und Brocade zu tun hat.

ITB: Wächst Extreme Networks durch die Übernahmen der Netzwerksparten von Avaya und Brocade nur in der Breite, oder werden auch neue Marktsegmente erschlossen?

Livert: Durch die Übernahmen wird Extreme Networks zum einzigen Anbieter weltweit, der sich komplett auf das Netzwerk fokussiert. Wir können, angefangen mit Access Points und einer WLAN-Cloud-Lösung mit innovativen Network Fabrics im Campus bis hin zum Data Center Switching und zu Automatisierungs-Software, jeden Bereich im Netzwerk für jeden Enterprise-Kunden abdecken. Sozusagen End-to-End Networking. Gerade durch die von Brocade übernommenen Technologien können wir zudem neue Marktsegmente, wie den Service Provider Markt und Internet Exchange Points (IXPs), erschließen.

ITB: Extreme Networks sieht sich selbst als Software-Defined-Networks-Spezialist. Wie passen die neuen Firmenteile in diese Strategie? Werden die Technologien zusammengeführt?

Livert: Enterprise Networking ist unser zentrales Thema. Dazu gehören Kernanforderungen wie die Zusammenführung und Vereinfachung komplexer Netzwerk-Strukturen, ein zentrales Netzwerkmanagement und Analysefunktionen, die nur mit Software-unterstützten Netzwerklösungen umsetzbar sind. Auch bei den akquirierten Firmen spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle. Ein Beispiel dafür ist die neu vorgestellte Lösung „Extreme Automated Campus“, die auf einer Integration der „Avaya Fabric Connect“-Infrastruktur beruht. Diese Lösung verringert die Netzwerkkomplexität für die IT-Verantwortlichen, während die Sicherheit und die Transparenz über das gesamte Netzwerk hinweg verbessert werden. Auch bei den Produkten von Brocade und dem Fokus auf Automatisierung im Data Center ist dies ein wichtiger Aspekt. So bieten diese Lösungen erstmalig ein höchst performantes Switching in Kombination mit einem Betriebssystem, das auf Linux-Basis völlig virtualisiert neue Netzwerkkonzepte für das Datacenter ermöglicht. Mit der einzigartigen Extreme SLX Insight Architecture läuft direkt auf dem Switch eine Gast-VM, die Fremd- und kundenspezifische Überwachung, Fehlerbehebung und Analyse-Anwendungen abbildet. Mit dem Extreme Workflow Composer kommen die StackStorm-Technologie und deren fast 2.000 anpassbare Integrationspakete zum Einsatz. Dadurch können domain-übergreifende Workflows (Network, Compute und Storage) sinnvolle Automatisierungsroutinen zum Einsatz bringen.

ITB: Wie sehen Ihre Pläne für die Integration der deutschen Avaya- und Brocade-Partner aus? Gibt es Veränderungen in der Distributionslandschaft?

Livert: Bei den Distributoren bleibt zunächst alles unverändert. Es gibt jedoch bereits Distributoren, die sowohl Lösungen von Extreme und Avaya oder Extreme und Brocade vertreiben. Ziel ist es, interessierte Distributoren bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, sodass sie das gesamte Portfolio anbieten können. Die existierenden Partnerprogramme laufen noch bis zum Jahresende, Avaya- und Brocade-Partner können aber bereits jetzt mit sofortiger Wirkung in das Extreme Partner Network wechseln. Ab dem ersten Januar 2018 tritt dann das neue Extreme-Partnerprogramm in Kraft, das alle Reseller in einem einheitlichen Framework zusammenführt.

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