Report zeigt Potenziale und Probleme bei Fixed Mobile Access Feste Breitbandzugänge per 5G-Mobilfunk

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit 5G wird sich Fixed Mobile Access von einer Behelfslösung zur konkurrenzfähigen Alternative für Netzzugänge entwickeln – so eine vom Anbieter NetComm beauftragte Studie. Ein Selbstläufer sei die Technik dabei allerdings nicht.

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Können Mobilfunklösungen klassische Festnetze ersetzen?
Können Mobilfunklösungen klassische Festnetze ersetzen?
(Bild: NetComm)

Angesichts der nahenden 5G-Einführung hat NetComm den Bericht „The Business Case for Fixed Wireless Access“ beauftragt. Das jetzt verfügbare Dokument soll Netzwerkbetreibern aufzeigen, inwieweit Mobilfunklösungen klassische Festnetze ersetzen können. Dabei besitze die Funk-Technik genug Potential, um den Wettbewerb auf dem Breitbandmarkt zu befördern und Kosten zu senken.

Der Report macht allerdings auch klar: Eine universelle Rundumlösung für alle Anwendungsfälle gibt es selbst mit 5G nicht. Während etwa Millimeterwellen eine gangbare Option für dicht besiedelte Gebiete mit mangelhafter FTTH-Abdeckung darstellen, tauge das Spektrum um 3,5 GHz eher für Anwendungen in Vorstädten. Bereits auf Seite vier liefert das Dokument übrigens eine entsprechende Matrix; darauf ist zu sehen, welche drahtlosen respektive kabelgebundenen Zugänge sich für welche Siedlungsräume am besten eignen.

Service Provider sollten überdies ihr Augenmerk auf Endgeräte (Customer Premises Equipment) legen und dieses als integralen Bestandteil ihrer Komplettlösung betrachten. Anders als bei mobilen Lösungen kämen im Fixed-Broadband-Umfeld Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Unterstützung besondere Bedeutung zu.

NetComm bietet das 32-seitige Dokument „The Business Case for Fixed Wireless Access“ gegen Registrierung als kostenlosen PDF-Download an.

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