Digitale Bildung[Gesponsert]

Fernunterricht: Nähe statt Distanz

Digitaler Fernunterricht hat gerade in der aktuellen Situation enorm an Bedeutung gewonnen.
Digitaler Fernunterricht hat gerade in der aktuellen Situation enorm an Bedeutung gewonnen. (Bild: Viewsonic)

Dank schneller Internetleitungen und leistungsstarker Software-Lösungen ist digitaler Fernunterricht heute viel leichter umsetzbar als noch vor wenigen Jahren. Dabei bietet das digitale Unterrichten sogar entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Lehrformen. ViewSonic hat wichtige Infos und Tipps zum digitalen Fernunterricht für Sie zusammengestellt.

Das Internet hat die Grenzen zwischen nah und fern verwischt. Ganze Studiengänge finden genauso im virtuellen Raum statt wie internationale Konferenzen und die Zusammenarbeit in globalen Organisationen. Auch Schulen setzen verstärkt auf digitale Lösungen. Von einfachen Online-Plattformen zum Hochladen von Lernmaterialien über Messenger-Anwendungen zum Austausch im Klassenverbund bis hin zu komplett Software-basierten Unterrichtseinheiten.

Digitale Technologie kann den „echten“ Pädagogen im Leben eines Schülers natürlich nicht ersetzen. Aber sie kann das Lernen spannender machen, Medienkompetenz nachhaltig fördern und nicht zuletzt die Distanz zwischen Lehrendem und Lernenden überbrücken, wenn Unterricht im Klassenzimmer nicht stattfinden kann. So spielt der Lehrer als digitaler Begleiter und Ansprechpartner trotzdem eine wichtige Rolle im Lernalltag seiner Klasse.

Was ist überhaupt Fernunterricht?

Fernunterricht meint jegliche Lehrform, bei der Schüler und Lehrer nicht physisch im selben Raum sind. Wobei der Begriff irreführend ist: Denn ursprünglich steht er für ein Modell, bei dem der Lehrende tatsächlich weit weg vom Lernenden agiert und in seinem Alltag kaum eine Rolle spielt: Das Fernstudium per Post. Heute hat sich das geändert: Mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops sowie Internetzugang und der passenden Software können virtuelle Klassenräume eingerichtet werden, in denen Lehrer und Schüler fortlaufend interagieren und so die physische Distanz mit nur wenigen Klicks überbrücken.

Fernunterricht als digitales Angebot

Das Internet bietet eine Reihe an unterschiedlichen Lehr- und Lernmöglichkeiten. Einige davon lassen sich hervorragend mit traditionellen didaktischen Ansätzen verbinden:

  • Videokonferenzen zählen zu den am häufigsten genutzten Lösungen, um direkt mit den Schülern zu kommunizieren. Dabei können Lehrer sich sowohl face-to-face mit einzelnen Lernenden unterhalten oder sich mit der ganzen Klasse verbinden und damit für alle Schüler im virtuellen Klassenraum sichtbar sein. Mit der richtigen Software und einem touch-fähigen Display können Lehrer zur gleichen Zeit ihre Lehrmaterialien und -präsentationen zeigen und gemeinsam mit den Schülern Tafelbilder auf einer digitalen Tafeloberfläche erarbeiten.
  • Asynchroner Fernunterricht ist im Vergleich zum synchronen Fernunterricht weniger auf direkte Kommunikation ausgelegt. Anstelle von direkter Interaktion mit dem Lehrer via Videochat erhalten die Lernenden Materialien sowie Aufgaben mit Abgabefristen zugeteilt. Diese werden anschließend im Selbststudium erledigt.
  • Hybrides digitales Lernen verbindet asynchrone Einheiten (Selbstlernphasen) mit synchronen Unterrichtsstunden (am besten per Videokonferenz). So lässt sich nicht nur der konventionelle Methodenmix aus Präsenzunterricht und Hausaufgaben nachbilden, sondern um die Integration multimedialer Inhalte wie beispielsweise Lernvideos und interaktive Lernspiele erweitern. Auch Konzepte wie der Flipped Classroom, bei dem der Unterrichtsstoff zuerst im Selbststudium vorbereitet und dann im – digitalen – Klassenraum diskursiv vertieft wird, lassen sich so sehr erfolgreich umsetzen.

Wirklich so anders als herkömmlicher Unterricht?

Ohne Zweifel unterscheidet sich der Fernunterricht in unterschiedlichen Aspekten vom konventionellen Präsenzunterricht in der Schule. Aber die Differenz ist vielleicht gar nicht so weitreichend, wie es zunächst den Anschein hat. Zunächst einmal gewährt der Fernunterricht Lehrenden und Lernenden natürlich mehr Flexibilität und Freiheiten. Dies macht in der Folge ein erhöhtes Maß an Eigenverantwortung und Disziplin erforderlich, insbesondere auf Schülerseite.

Auf Lehrerseite gilt es, die intrinsische Motivation der Lernenden nochmals intensiviert zu fördern und andererseits regelmäßige Lernstandskontrollen in den Unterricht einzupflegen (ganz wie in der Schule). Dies funktioniert beispielsweise über digitale Online-Tests, die sich zur Benotung automatisch auswerten lassen.

Zwar verfügen Schüler nun insgesamt über mehr Freiheiten und Selbstverantwortung. Aber auch der Unterricht per Videokonferenz im virtuellen Klassenraum lässt sich an eine kontrollierbare Teilnahmepflicht koppeln: Ganz so, als ginge der Lehrer am Anfang des Unterrichts die Namensliste im Klassenbuch durch, kontrolliert er die Anwesenheit jetzt digital, denn es wird ihm genau angezeigt, welche Schüler am digitalen Unterricht teilnehmen und welche nicht.

Zudem können auch die Schüler via Kamera, die in ihren digitalen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets integriert ist, selbst mit Bild- und Tonübertragung an der Videokonferenz teilnehmen. So lässt sich noch verlässlicher kontrollieren, ob die Schüler auch tatsächlich am heimischen Schreibtisch sitzen und dem Unterricht aufmerksam folgen.

Wie oben geschildert, gibt es zwar signifikante Unterschiede zwischen Fern- und Präsenzunterricht, die neuen Möglichkeiten digitaler Technologie lassen die Differenzen jedoch schrumpfen. Ebenso wie der virtuelle Klassenraum die räumliche Distanz zwischen Lehrer und Schüler überwindbar macht.

Digitale Schlüsselkompetenz

Die umfassende gesellschaftliche Digitalisierung schafft nicht nur völlig neue Berufsbilder, auch bestehende Berufe müssen immer mehr digitale Anforderungen erfüllen – vom eigentlichen Umgang mit Computern, touch-fähigen Geräten und deren Betriebssystemen bis hin zur Anwendung komplexer Spezialprogramme. Digitale Medienkompetenz ist längst zur Schlüsselqualifikation und deren Vermittlung zur grundständigen Aufgabe aller Schulformen geworden. So legt beispielsweise der Medienkompetenzrahmen des Landes NRW fest, dass Lehrpläne so überarbeitet werden, „dass das Lernen und Leben mit digitalen Medien zur Selbstverständlichkeit wird“.

Eine Situation, in der Schulen vermehrt dazu gezwungen werden, Fernunterricht durchzuführen, sollte bestenfalls dazu führen, dass sie zugleich auf digitale Methoden setzen. Dass also nicht einfach ausgedruckte Materialien und Aufgabenzettel an die Schüler zum Selbststudium verteilt werden, sondern digitale Technologien systematisch integriert werden. Dies ermöglicht Lehrern wie Schülern einen Schulalltag, der den herkömmlichen Unterricht vor Ort nicht nur simuliert, sondern zugleich digitale Medienkompetenz fordert und fördert sowie neue Möglichkeiten durch die Einbindung digitaler Multimedia-Inhalte und interaktiver Werkzeuge bietet.

Weiterführende Infos

Wenn Sie erfahren möchten, wie die kostenlose, DSGVO-konforme Software myViewBoard Sie im digitalen Unterricht unterstützen kann, klicken Sie hier.

Wie Sie darüber hinaus Videokonferenzen als Fernunterricht einrichten und durchführen können, lernen Sie in unserem Ratgeber.

Nähere Informationen zu den Angeboten von ViewSonic erhalten Sie auf unserer Website.

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