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Microsoft Surface Pro

Feinschliff und Kaby Lake für das Surface Pro

| Autor: Klaus Länger

Das neue Microsoft-2-in-1-Tablet heißt nur noch Surface Pro. Neben dem Kaby-Lake-Prozessor gibt es vor allem Feinschliff im Vergleich zum Vorgänger Surface Pro 4.
Das neue Microsoft-2-in-1-Tablet heißt nur noch Surface Pro. Neben dem Kaby-Lake-Prozessor gibt es vor allem Feinschliff im Vergleich zum Vorgänger Surface Pro 4. (Bild: Microsoft)

Der Nachfolger des Surface Pro 4 heißt einfach nur Surface Pro. Er soll mit Kaby-Lake-CPUs eine deutlich längere Akkulaufzeit liefern und leiser sein. Zudem gibt es einen verbesserten Stift und ein Keyboard mit Alcantara-Überzug. Über USB-C verfügt das Tablet dagegen nicht.

Evolution statt Revolution. So kann man die Änderungen zusammenfassen, die Microsoft der 2017er-Version seines 2-in-1-Tablets verpasst hat. Das 12,3-Zoll-Gerät ist mit 8,5 Millimetern Dicke und einem Gewicht ab 768 Gramm der Tablet-Einheit ohne Keyboard etwas dünner und leichter geworden. Im Innern des Gehäuses aus einer Magnesium-Legierung schlägt nun ein Kaby-Lake-Herz. Die Intel-Core-Prozessoren der siebten Generation sollen dabei für eine um 50 Prozent längere Akkulaufzeit sorgen. Eine aktive Kühlung benötigt dabei nur der Core i7-7660 mit Iris-Pro-GPU im Spitzenmodell, der Core m3 7Y30 und sogar der Core i5-7300U kommen ohne Lüfter aus. Die Größe des RAM variiert je nach Modell zwischen vier und 16 GB, als Massenspeicher dienen SSDs mit Kapazitäten zwischen 128 GB und einem TB.

Beim Display hat sich nichts geändert: Das 12,3-Zoll-Pixelsense-Panel mit zusätzlicher Touch- und Stifterkennung stellt weiterhin 2.736 x 1.824 Bildpunkte dar. Dem Stift hat Microsoft dagegen eine mit 4.096 Stufen doppelt so feine Druckerkennung und einen Neigungssensor spendiert. Praktisch für die Stiftbedienung ist auch, dass sich der Kickstand nun bis zu 165 Grad ausklappen lässt. Das Surface Pro soll zudem den Surface Dial nun auch auf dem Display unterstützen.

Das Keyboard mit magnetischem Anschluss ist nun wie beim Surface Laptop mit Alcantara überzogen. Das Keyboard mit LED-Beleuchtung und Glas-Touchpad soll zudem über einen verbesserten Mechanismus für die Tasten verfügen.

Bei den Schnittstellen blieb Microsoft konservativ: Mit einem USB-3.0-Port und einem Micro-SD-Reader bietet das neue Modell dieselbe Ausstattung wie der Vorgänger. Im Netzteil mit magnetischem Anschluss sitzt eine zusätzliche Ladebuchse für Smartphones.

Laut Microsoft ist das Surface Pro ab sofort zu einem Preis ab 949 Euro (UVP) erhältlich. Das Keyboard Surface Pro Signature Type Cover und der Stift gehören dabei nicht zum Lieferumfang. Sie werden in jeweils vier verschiedenen Farben als optionales Zubehör angeboten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Surface-Pro-Versionen mit LTE folgen.

Office mit neuen Stiftfunktionen

Parallel zur Vorstellung des Surface Pro hat Microsoft angekündigt, seine Office-Software mit zusätzlichen Stiftfunktionen aufzuwerten. Sie sollen ab Juni zunächst für Office-365-Insider erscheinen und nach einer Testphase dann für alle Office-365-Abonnenten ausgerollt werden. Beim neuen Surface Pro liefert der Stift auch Neigungsinformationen, die durch die Office-Programme ausgewertet werden.

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