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Fast jedes Unternehmen setzt bereits auf IoT-Projekte

| Redakteur: Katharina Juschkat

Eine Studie von Microsoft kommt zu dem Ergebnis, dass 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland IoT-Projekte verwenden.
Eine Studie von Microsoft kommt zu dem Ergebnis, dass 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland IoT-Projekte verwenden. (Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Laut einer aktuellen Umfrage von Microsoft setzen bereits 88 Prozent aller Unternehmen in Deutschland auf IoT-Lösungen. Dennoch laufen nicht alle IoT-Projekte wie erwünscht, und auch der Einstieg fällt vielen schwer.

In Deutschland führen bereits 88 Prozent aller Unternehmen IoT(Internet of Things)-Projekte durch. Zu diesem Ergebnis kam der Forschungsbericht „IoT Signals Report“ von Microsoft. Für den Bericht hat Microsoft knapp 3.200 Entscheidungsträger in Unternehmen aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, China und Japan befragt, wobei der Großteil der Befragten (1.200) aus den USA stammten. Die Teilnehmer stammten aus unterschiedlichen Branchen wie der Fertigung, dem Einzelhandel, dem Gesundheitswesen, Transport und anderen.

Laut dem Bericht steigt die Akzeptanz von IoT-Lösungen an: Die Befragten gaben beispielsweise an, in zwei Jahren 30 Prozent ihres Umsatzes mit IoT-Projekten schaffen zu wollen. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen erheblichen Nachholbedarf bei ihrer IoT-Implementierung sowie Herausforderungen bei der Komplexität und Sicherheit von IoT-Lösungen.

Zentrale Ergebnisse des Forschungsberichts:

  • Weltweit 85 Prozent der Befragten (Deutschland: 88 Prozent) führen bereits eigene IoT-Projekte durch.
  • Unter den IoT-Anwendern glauben 88 Prozent (Deutschland: 92 Prozent), dass das IoT entscheidend für den Geschäftserfolg ist.
  • IoT-Anwender erwarten innerhalb von zwei Jahren ein Return on Invest von 30 Prozent, zu dem auch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen beitragen.
  • Die wichtigsten Technologietreiber für den IoT-Erfolg sind aus Sicht der befragten Unternehmen in den kommenden zwei Jahren künstliche Intelligenz, Edge Computing und die Netzwerktechnologie 5G.
  • Fast alle Befragten (97 Prozent, in Deutschland 95 Prozent) äußern Sicherheitsbedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten. Die Akzeptanz der Technologie bleibt davon aber unberührt.
  • 38 Prozent der IoT-Anwender nennen Komplexität und technische Herausforderungen bei der Nutzung von IoT-Technologien als Hindernis für die weitere Einführung von IoT-Lösungen.
  • Der Mangel an Fachkräften stellt fast die Hälfte der Unternehmen vor Herausforderungen: 47 Prozent beklagen einen Mangel an verfügbaren und qualifizierten Fachkräften.
  • Zudem scheitern fast ein Drittel der Projekte (30 Prozent) bereits in der frühen Phase eines Proof-of-Concepts, weil die Implementierung zu teuer oder der Nutzen unklar ist.

Über ein Drittel der Projekte sind wenig erfolgreich

Bei dem Erfolg der umgesetzten IoT-Projekte kommt es zu unterschiedlichen Ergebnissen: 36 Prozent aller Befragten melden eine niedrige Erfolgsquote mit wenig Nutzen und vielen Fehlern, die Mehrheit mit 41 Prozent berichtet von durchschnittlichem Erfolg und 23 Prozent verzeichnen einen hohen Erfolg mit geringer Fehlerquote.

Im Durchschnitt nennen die Befragten drei bis vier Gründe, weshalb sie auf IoT-Technologien setzen. Die wichtigsten Punkte sind die Optimierung von Abläufen (56%) und die Produktivität von Mitarbeitern (47%). In der Fertigungsindustrie sind die häufigsten Anwendungsfelder der Technologie die industrielle Automatisierung (48%) sowie die Qualitätskontrolle (45%).

Den Forschungsbericht „IoT Signals Report“ kann man hier einsehen. Einen Test, wie es um die Beschaffenheit von IoT im eigenen Unternehmen steht, kann man gegen eine Registrierung bei Microsoft hier durchführen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Elektrotechnik.

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