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Gewinneinbruch bei Samsung

Fallende Chip-Preise belasten Samsung

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

Fallende Chip-Preise und eine schleppende Nachfrage nach Displays sind für einen Gewinneinbruch bei Samsung verantwortlich.
Fallende Chip-Preise und eine schleppende Nachfrage nach Displays sind für einen Gewinneinbruch bei Samsung verantwortlich. (Bild: Samsung)

Der Technologieriese Samsung erwartet im ersten Quartal 2019 einen deutlichen Gewinnrückgang. Vor allem sinkende Chip-Preisen sollen dafür verantwortlich sein, dass der Gewinn um mehr als die Hälfte einbricht.

Angesichts fallender Chip-Preise und einer schleppenden Nachfrage nach Displays erwartet Samsung einen deutlichen Rückgang des operativen Gewinns im ersten Quartal 2019. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 60,4 Prozent auf etwa 6,2 Billionen Won (4,9 Milliarden Euro) zurückgehen, teilte das südkoreanische Technologieunternehmen am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit. Damit bestätigt der führende Anbieter von Smartphones, Speicherchips und Fernsehern seine Gewinnwarnung, die er bereits in der vergangenen Woche herausgegeben hatte.

Beim Umsatz im ersten Quartal rechnet Samsung Electronics mit einem Rückgang um 14 Prozent auf 52 Billionen Won. Genaue Geschäftszahlen legt das Unternehmen wie üblich erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Die Südkoreaner hatten schon Ende Januar von einem schwächeren Speicher-Geschäft zu Beginn des Jahres gesprochen. Als Grund wurden außer Saison-Faktoren auch „makroökonomische Unsicherheiten“ sowie eine Reduzierung der Bestände bei Kunden genannt.

Mit Halbleitern verdient der Konzern mit Abstand das meiste Geld. Im Geschäft mit Displays und Smartphones hat es Samsung wiederum mit wachsender Konkurrenz aus China zu tun.

Der Konzern setzt bei Smartphones seine Hoffnung auch auf das neue Spitzenmodell Galaxy S10. Am Freitag brachte das Unternehmen die Version S10 5G für das superschnelle Netz der fünften Generation auf den Markt. Schon am Mittwoch hatten die südkoreanischen Mobilfunkbetreiber, zwei Tage früher als zuvor angekündigt, ihre kommerziellen 5G-Netze für den Massenmarkt eingeschaltet. Allerdings profitierte zunächst nur eine geringe Zahl ausgewählter Nutzer vom superschnellen 5G-Datenfunk.

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