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Austausch von WLAN-Hardware nicht notwendig Extricoms Vierband-Access-Point verhindert Konflikte

Redakteur: Daniel Feldmaier

Trotz neuem »n«-WLAN-Standard, der offiziell ab 2009 verfügbar ist, können mit der Extricom-Technik auch ältere »g«-Geräte problemlos weiter betrieben werden. Der Hersteller bietet einen neuen Access-Point, welcher bereits bestehenden Wireless-Installationen vollständig erhält und die 540 Megabit pro Sekunde schnelle »n«-Technologie zur Verfügung stellt.

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Der Vierband-Access-Point von Extricom ermöglicht simultane WLANs auf mehreren Bändern und integriert bestehende Wireless-Systeme.
Der Vierband-Access-Point von Extricom ermöglicht simultane WLANs auf mehreren Bändern und integriert bestehende Wireless-Systeme.
( Archiv: Vogel Business Media )

Extricom, Spezialist für Hochleistungs-WLAN-Systeme präsentiert eine Produktfamilie, die bereits dem noch in der Entwicklungsphase befindlichen WLAN-Standard 802.11n genügen, der für 2009 angekündigt ist.

Eine Neuheit in der Netzwerkgeräte-Branche, ist der Vierband-Access-Point EXPR-40En. »Um Unternehmen zukunftssicher zu machen, müssen sich Organisationen für eine Architektur entscheiden, die sowohl das kommende 802.11n- als auch ein bereits installiertes 802.11g-System unterstützt«, kommentiert Stan Schatt, Vice President und Director Wireless Connectivity bei ABI Research.

Die schrittweise Einführung von »n«-Geräten in die bestehende Umgebung ist problemlos möglich – ohne das Risiko von Konflikten mit bereits installierten Geräten. Die 802.11n-Technologie soll das Netzwerk ergänzen und verbessern, das bedeutet aber nicht, dass Anwender zum Austausch bestehender Geräte gezwungen werden. Die »n«-Geräte können sowohl im 2,4-Gigahertz- als auch im 5-Gigahertz-Bereich eingesetzt werden, der ab 2009 verfügbar sein soll. Sie erreichen einen Durchsatz von 300 Megabit pro Sekunde selbst dann, wenn ältere »g«- oder »a«-Geräte vorhanden sind.

Extricoms Mehrfrequenz-Access-Point ermöglicht simultane Wireless-Netzwerke auf verschiedenen Bändern, so lassen sich alle Kombinationen von Kanälen, Modi und Frequenzbändern realisieren. Spezifische Nutzergruppen oder Gerätetypen können bestimmten WLANs zugeordnet werden. Dabei kann weiterhin mit der herkömmlichen Power-over-Ethernet Stromversorgung gearbeitet werden. Dies veranschaulicht den hohen Wirkungsgrad des EXPR-40En. Das Gerät wird im zweiten Quartal 2008 zu einem Preis von etwa 680 Euro (UVP) für den Fachhandel erhältlich sein.

Die Extricom-Produktfamilie beinhaltet außerdem einen Dreiband-Access-Point, der mit zwei n/g/b/a-Sendern und einem g/b/a-Sender bestückt ist, sowie diverse Switches und entsprechende Stabantennen.

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