Oracle und Sun stellen Highend-System für Data Warehousing und OLTP vor Exadata Database Machine 2 mit Hardware von Sun

Redakteur: Florian Karlstetter

Oracle und Sun Microsystems haben mit Exadata 2 eine hochperformante Plattform für Online Transaction Processing (OLTP) und Data Warehousing vorgestellt. Das System besteht aus drei Hauptkomponenten: Storage Server Grid, Compute Server als Real Application Cluster Database Server Grid sowie ein InfiniBand Network zur Bewältigung extrem hoher Datendurchsätze.

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Hardware von Sun, Software von Oracle: das Datenbanksystem Exadata 2 für Data Warehousing und Online Transaction Processing.
Hardware von Sun, Software von Oracle: das Datenbanksystem Exadata 2 für Data Warehousing und Online Transaction Processing.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Highend-Datenbankserver Exadata 2 ist das erste gemeinsame Produkt von Oracle und Sun. Das System basiert auf Standard-Hardware-Komponenten von Sun, darunter Sun Fire x4170 Database Server und Sun Fire X4275 Storage Server mit der FlashFire-Technologie von Sun Microsystems. Als Prozessoren kommen Quad-Core Intel-Xeon-CPUs (Nehalem) zum Einsatz.

Folgt man den Ausführungen von Larry Ellison, CEO von Oracle, ist Exadata Version 2 die weltweit schnellste Database Machine für Data Warehousing und Online Transaction Processing (OLTP). In der größten Ausbaustufe sind insgesamt acht Datenbank- und 14 Storage-Server in einem “Full Rack“ verbaut.

Jeder Datenbank-Server lässt sich mit bis zu 72 GByte DDR-3-Arbeitsspeicher bestücken. Ein voll ausgebautes System mit acht Servern kommt damit auf 576 GByte Arbeitsspeicher. Bei den Festplatten hat man die Wahl zwischen 600 GByte SAS-Laufwerken oder 2 TByte SATA-Disks. Pro Rack lassen sich so bis zu 100 TB (SAS) oder 336 TB (SATA) verbauen. Die Datenübertragung erfolgt über InfiniBand mit bis zu 40 Gbit/s, für High-Speed-OLTP sorgt die FlashFire-Tecnologie von Sun.

Softwareseitig kommt die aktuelle Oracle-Datenbank 11g Release 2 zum Einsatz. Neben hoher Datenkompression und Flash-Unterstützung sorgt ein Storage Index für eine weitere Reduzierung des Disk I/O, die Funktion Smart Scan verlagert Abfrageprozesse in den Storage-Speicher.

Vier Ausbaustufen

Exadata Version 2 ist in vier Ausführungen verfügbar: Full Rack mit 8 Datenbank- und 14 Storage-Servern, Half Rack mit 4 Datenbank- und 7 Storage-Servern, Quarter-Rack mit 2 Datenbank- und 3 Storage-Servern und als Basissystem mit 1 Datenbank- und 1 Storage-Server. Preise beginnen bei 110.000 US-Dollar für das Basissystem, das „Full Rack“ schlägt mit 1,15 Mio. US-Dollar zu Buche.

Weitere Informationen über Exadata 2, die Database Machine von Sun und Oracle sind auf der Website von Oracle zu finden.

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