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Europäischer KI-Markt soll sich verfünffachen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder
Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder (Bild: Bitkom)

Im vergangenen Jahr stellte nicht zuletzt die Bundesregierung das Thema Künstliche Intelligenz in den Vordergrund der digitalen Entwicklung Europas. Glaubt man einer aktuellen Studie des EITO, die im Auftrag des Bitkom durchgeführt wurde, könnte der europäische Markt in den nächsten Jahren auf bis zu 10 Milliarden Euro wachsen.

Lag das europäische Marktvolumen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) im vergangenen Jahr noch bei rund zwei Milliarden Euro, wird bis 2022 ein Wachstum auf zehn Milliarden Euro erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt der Bitkom auf Basis der Studie „AI in Europe – Ready for Take-off“, die vom European Technology Observatory (EITO) durchgeführt wurde. Demnach werden vor allem die Umsätze mit Dienstleistungen rund um KI mit 47 Prozent Zuwachs pro Jahr deutlich anziehen. Stark sind auch die Ausgaben für KI-Software, die ein jährliches Wachstum von 45 Prozent verzeichnen. Umsätze mit entsprechenden Servern und Speicherplatz erreichen immerhin noch ein Plus von 24 Prozent pro Jahr. „Allerdings zeigen die Umsatzzahlen trotz der beeindruckenden Wachstumsraten auch, dass die Unternehmen in Europa mit Investitionen in Künstliche Intelligenz noch sehr zurückhaltend sind“, konstatiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Deutsche Unternehmen zurückhaltend

Die hiesigen Unternehmen sind in Sachen KI weiter zurückhaltend, wie eine aktuelle Bitkom-Umfrage belegt. So gab nur jedes vierte Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten an, der KI-Technik interessiert und aufgeschlossen gegenüberzustehen. Ein ebenso hoher Anteil sieht sich selbst als kritisch oder ablehnend. 17 Prozent haben sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt. Das gibt zu denken – denn gleichzeitig halten rund zwei Drittel der Bundesbürger (64 Prozent) den Wohlstand des Landes für gefährdet, wenn Deutschland bei KI nicht zu den führenden Nationen zählt. Am meisten investiert der EITO-Studie zufolge das produzierende Gewerbe in Europa in KI-Technik. Danach folgen Finanzbranche und Handel. Für letzteren und die Gesundheitsbranche erwarten die Experten bis 2022 die höchsten Ausgaben für KI-Projekte.

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