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Fotostationen vermitteln Einheits-Touch Europa-Foto wagt kleinen Schritt in Richtung Markenidentität

Redakteur: Sarah Gandorfer

Die Verbundsmitglieder von Deutschlands größter Fotofachhandelskooperation Europa-Foto geben sich ein erstes Wiedererkennungsmerkmal. Dies tritt nicht etwa an der Außenfassade der Läden in Erscheinung, sondern am Point of Sales. Dort soll es gleichzeitig für mehr Umsatz sorgen.

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Robby Kreft, Geschäftsführer von Europafoto, zeigt die Fotostationen.
Robby Kreft, Geschäftsführer von Europafoto, zeigt die Fotostationen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Wiederkennung der Verbundmarke und damit ihrer Mitglieder ist für Kooperationen wie Euronics, Electronic Partner oder auch Ringfoto von großer Bedeutung. Am besten soll der Kunde das Geschäft schon aus der Ferne an der Außenfassade als Verbundmitglied ausmachen. Bei Europa-Foto jedoch sträubt man sich bisher noch gegen eine allzu sichtbare Kooperationszugehörigkeit.

Auf der Jahreshauptversammlung in Bad Nauheim stellte die Zentrale den Partnern ein attraktives Angebot in Form von Print-Terminals vor. Deren einheitlich hellblaue Farbgebung soll für den Kunden im Laden ein Erkennungsmerkmal bieten. Den Mitgliedern entstehen dabei zunächst keine Kosten: Das Gerät wird gebracht, aufgebaut und mit allem Notwendigen ausgestattet. Einzig den Mindestumsatz von 1.000 Euro muss der Partner generieren, sonst zahlt er einen Strafzoll von rund 60 Euro. „Wir erwarten, dass jede der Fotostationen 2.500 bis 3.000 Euro einbringt“, erklärt Robby Kreft, Geschäftsführer bei Europa-Foto. „Bisher haben wir für 300 Sprinter-Terminals Abnehmer gefunden, und das Interesse ist steigend. Wer jetzt ordert, muss mit einer Lieferung im August rechnen.“

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Rund um das Terminal-Konzept hat sich die Zentrale auch schon Gedanken gemacht, wie mehr Kunden in den Laden gelockt werden können. In erster Linie natürlich über den Preis. Mit neun Cent pro Foto, statt der bisher vielfach ausgewiesenen 39 Cent, ist es den Fotofachhändlern möglich, beispielsweise gegen die Billigangebote der Drogeriemärkte anzutreten. Zudem kann sich Kreft Guthabenkarten vorstellen oder spezielle Speicherkarten, die automatisch einen immer höher werdenden Preisnachlass einkalkulieren, je öfter der Kunde diese zur Bildentwicklung in das Print-Terminal steckt. „Konkret anlaufen werden solche Maßnahmen allerdings erst, wenn 400 bis 500 solcher Geräte bei unseren Partnern stehen“, so der Geschäftsführer.

Lesen Sie mehr über den Rekordgewinn des vergangenen Jahres sowie über das afrikanische Rahmenprogramm auf der nächsten Seite.

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