Profilierungschance der Händler beim Thema Energiesparen Euronics packt das Thema »Green-Electronics« an

Redakteur: Sarah Gandorfer

Auf dem Euronics-Forum in Ulm konnte die Fachhandelskooperation ihre Händler mit einem Sonderertrag aus Steuerrückzahlungen überraschen. Außerdem sieht der Vorstandsvorsitzende Werner Winkelmann hohes Umsatzpotenzial bei »Green Electronics«.

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Rund 3.500 Besucher kamen zur zweitägigen Euronics-Hausmesse nach Ulm. Diese erlebten eine besondere Überraschung, als Kooperations-Vorstand Benedict Kober verkündete, dass die Mitglieder von einem »beachtlichen« Sonderertrag aufgrund einer Steuerrückzahlung profitieren.

Auf 14.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentierten 210 Aussteller aus den Bereichen Consumer-Electronics, Telekommunikation, Haustechnik und PC-Multimedia ihre Produktneuheiten.

Der Vorstandsvorsitzende Werner Winkelmann erläuterte auf dem Forum die Strategie für 2008 bis 2012. »Wir haben neue Ideen entwickelt und bewährte Konzepte an die Erfordernisse des Marktes angepasst«, so Winkelmann. »Passend zum Markenleitbild werden wir eine Vielzahl an Projekten initiieren, um die Werte und Leitlinien der Marke Euronics zu realisieren.«

Die Strategie bis 2012

Ein Teil der Planung beinhaltet die strukturierte Aufstellung bei der Warenbeschaffung. Alte Standards kommen auf den Prüfstand und werden gegebenenfalls neu definiert. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch die Informationsstrategie: Eine SAP-Lösung soll künftig zur Daten-Drehscheibe werden, damit Zentrale, Mitglieder und Lieferanten immer auf dem aktuellsten Stand sind. Eng daran gekoppelt ist die Weiterentwicklung des Informations- und Bestellsystems der Kooperation.

Zudem soll das Servicesystem dahingehend optimiert werden, dass beispielsweise für Abrechnungen, Lieferwege oder Garantieabwicklung einheitliche Regeln gelten. »Das ist in Bezug auf die Industrie allerdings nicht so einfach«, erklärt der Vorstandsvorsitzende. »Ein weiteres Ziel ist es außerdem, unsere Logistik zu einem Übernacht-Liefer-Service zu entwickeln.«

Innerhalb der Euronics International möchte der deutsche Verbund eine Führungsrolle übernehmen. »Die länderübergreifende Stärke der Kooperation ist wichtig, um auch auf internationaler Ebene bessere Preise zu erzielen«, betont Winkelmann.

Energiekosten als Argument

Wieder auf nationaler Ebene zurück, sieht Winkelmann ein hohes Umsatzpotenzial in »Green Electronics«. »Steigende Energiekosten und schärfere Umweltgesetze führen dazu, dass der Verbraucher beim Kauf von Elektronikprodukten zunehmend Umweltaspekte berücksichtigt«, konstatiert er. Im Gegensatz zur Haushaltselektronik gibt es bei Consumer-Electronics allerdings noch keine einheitlichen Umweltlabels. »Einerseits beklagen wir das Fehlen von Standards, andererseits resultiert daraus eine große Profilierungschance für unseren Fachhandel. Der fachkundige Händler kann hier für Orientierung sorgen und seine Beratungskompetenz voll ausspielen«, empfiehlt Winkelmann.

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