Partnerschaft mit Qivicon Euronics bleibt hinter den Erwartungen zurück

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Auf dem Jahreskongress verkündet der Euronics-Vorstand das Bilanz-Ergebnis. Ganz zufrieden ist man zwar nicht, doch 2014 soll es wieder besser werden. Jüngste Idee des Verbunds ist die „Trend-Tour“.

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Die Euronics-Zentrale steht in Ditzingen.
Die Euronics-Zentrale steht in Ditzingen.
(Bild: Euronics)

Auf dem Jahreskongress in Leipzig informierte die Euronics-Zentrale ihre Mitglieder über Bilanz, Unternehmensstrategie, neue Partnerschaften sowie Produktinnovationen. „Der deutsche Markt für Consumer Electronics steht weiter unter Druck. Sättigungseffekte und ein starker Preiskampf in nahezu allen Produktgruppen machen der Branche zu schaffen und führten zu einem Rückgang des Gesamtmarkts um mehr als zehn Prozent. 2014 setzen wir daher verstärkt auf neue Wachstumsmärkte und präsentieren unseren Mitgliedern im Rahmen der Trend-Tour innovative Geschäftsfelder für eine nachhaltige Trendwende“, fasste Euronics-Vorstandssprecher Benedict Kober die künftige Strategie zusammen.

Die 1.656 Mitglieder an den 1.829 Standorten erwirtschafteten 2012/13 einen Außenumsatz (gemeinsamer Umsatz der Mitglieder) von 3,3 Milliarden Euro. Der Zentralumsatz (der Umsatz, den die Mitglieder über die Zentrale abwickeln) betrug 1,47 Milliarden Euro. Das bedeutet für die Fachhandelskooperation insgesamt einen Umsatzrückgang von zwölf Prozent im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr.

Auf der traditionell den Kongress begleitenden Hausmesse stellte die Zentrale ihren Partnern deshalb 16 zukunftsträchtige Geschäftsfelder vor. Diese wurden vorab durch Marktanalysen identifiziert. „Wir nehmen unsere Mitglieder mit auf die Euronics-Trend-Tour“, sagte Kober. „Diese Geschäftsfelder muss sich der Fachhandel jetzt neu erschließen, um den Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu begegnen.“

Smart Home ein Muss

Die Bandbreite der neuen Möglichkeiten reicht von Ultra-HD und Curved-TV über digitale Gesundheitsüberwachung bis hin zu Smart Wearables oder Multiroom-Lösungen. „Wir sehen die Besetzung dieser Felder als strategische Investitionen über das Jahr 2014 hinaus. Unsere Mitglieder werden sich zunächst auf einige Themen konzentrieren“, ist der Vorstandsprecher überzeugt. „Einen zusätzlichen Schwerpunkt für den gesamten Fachhandel bildet das Thema Smart Home.“ Kober findet, dass die Partner fähig sein müssen, Kunden durch die komplexe Anwendungsvielfalt von Smart-Home-Lösungen zu navigieren. Kernaufgabe sei dabei „das persönliche Beratungsgespräch“.

Um das den Bereich Smart Home stärker zu fördern ist die Verbundgruppe eine Partnerschaft mit Qivicon eingegangen. Die von der Deutschen Telekom initiierte Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, herstellerübergreifende Lösungen anzubieten. Dabei liegt der Fokus unter anderem auf Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort. Die Fachhandelskooperation hat für ihre Mitglieder nun Starterpakete geschnürt, die konkrete Vernetzungslösungen mit unterschiedlichen Produkten aufzeigen. Dabei geht es auch um das Nachrüsten der Haussteuerung mit kompatiblen Geräten. „Euronics ist überzeugt, dass der Smart-Home-Markt in den nächsten Jahren ein rasantes Wachstum erfährt. Qivicon trifft unsere Anforderungen nach einer markenunabhängigen Lösung“, glaubt Kober.

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