Kaspersky-Studie

EU-Datenschutzrecht stärkt IT-Abteilungen

| Autor: Peter Schmitz

33 Prozent der befragten, deutschen IT-Entscheider fühlen sich angesichts des neuen EU-Datenschutzrechts noch überfordert.
33 Prozent der befragten, deutschen IT-Entscheider fühlen sich angesichts des neuen EU-Datenschutzrechts noch überfordert. (Bild: Kaspersky Lab)

IT-Fachkräfte in europäischen Unternehmen sehen sich durch die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gestärkt. In Deutschland glauben 63 Prozent der befragten IT-Entscheider mit dem Inkrafttreten der DSGVO an eine Festigung ihrer Position, da ihnen die Durchsetzung der Datenschutzbestimmungen im Unternehmen mehr Autorität verleiht.

IT-Abteilungen der Unternehmen fallen bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine Schlüsselrolle zu. Sind sie es doch, die den täglichen Kampf gegen mögliche Datenlecks führen. In Deutschland vertraut laut der aktuellen Studie von Kaspersky Labs „From overwhelmed to empowered: the IT department’s GDPR journey towards good data health“ nur jeder Zweite (48 Prozent) IT-Entscheider darauf, dass derzeit Unternehmen und andere Organisationen stets korrekt mit personenbezogenen Daten umgehen. Jeder Vierte (24 Prozent) zweifelt, ob seine Organisation zum Stichtag 25. Mai 2018 die neue DSGVO vollständig umgesetzt haben wird.

Die Studie wurde im Auftrag von Kaspersky Lab im April 2017 von Arlington Research durchgeführt. Dazu wurden über 2.000 IT-Entscheider aus Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern in ganz Europa sowie 300 aus Deutschland zu ihren Ansichten und ihrer Wahrnehmung der EU-Datenschutz-Grundverordnung befragt.

Zweifel, aber auch viel Hoffnung

Obwohl sich 33 Prozent der befragten IT-Entscheider in Deutschland angesichts des neuen EU-Datenschutzrechts noch überfordert fühlen, gibt ihnen die Umsetzung die Chance, den Umgang mit personenbezogenen Daten im Unternehmen auf eine neue Ebene zu heben. Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) sieht in der Datenschutz-Grundverordnung positive Auswirkungen auf ihre zukünftige Arbeit, zwei Drittel (68 Prozent) möchten mehr über die Auswirkungen der Neuregelung auf ihr Unternehmen erfahren.

„Der Aufgabe, ihre Kollegen auf dem Weg zur DSGVO mitziehen zu müssen, sehen derzeit IT-Entscheider in ganz Europa noch mit Bangen entgegen“, erläutert Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Denn sie wissen besser als jeder andere im Unternehmen, um welche Mammutaufgabe es sich dabei handelt, wo die Tücken beim Umgang mit Daten liegen, welche Fehler gemacht werden oder wie und warum personenbezogene Daten gefährdet sind. Doch genau das gibt ihnen auch die Befugnis für das Schließen noch vorhandener Lücken im Datenmanagement. Unserer Meinung nach wird das IT-Personal im nächsten Jahr Vorreiter hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten in Unternehmen sein. Die DSGVO gibt ihnen die Möglichkeit, weiteren Mehrwert zu schaffen und sich bei der Durchsetzung des Schutzes personenbezogener Daten als eine Art Datenwächter im Unternehmen zu etablieren.“

Kaspersky Lab unterstützt Unternehmen und ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung der EU-DSGVO mit einer speziellen Online-Plattform und einem Assessment-Tool. Der 8-seitige Bericht zur Studie lässt sich nach einer Registrierung herunterladen.

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