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CES 2017 Espresso von Western Digital

| Autor: Klaus Länger

Klein, stark, schwarz: Diese Attribute treffen nicht nur auf den italienischen Espresso zu, sondern auch auf die SSD WD Black PCIe. Denn die kompakte SSD im M.2-Format mit PCI-Express-Interface soll beim sequentiellen Lesen bis zu 2.050 MB/s erreichen.

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Die WD Black PCIe ist die erste Client-SSD mit PCI-Express-Interface von Western Digital, die unter WD-Label erscheint. Die M.2-Karte kommt mit Kapazitäten von 256 und 512 GB auf den Markt.
Die WD Black PCIe ist die erste Client-SSD mit PCI-Express-Interface von Western Digital, die unter WD-Label erscheint. Die M.2-Karte kommt mit Kapazitäten von 256 und 512 GB auf den Markt.
(Bild: Western Digital)

Nicht nur viele aktuellen Notebooks nutzen M.2-SSDs mit PCIe-Schnittstelle als Massenspeicher, auch bei etlichen neuen Mainboards ist ein passender Steckplatz vorhanden, in dem NVMe-basierte SSDs deutlich höher Transferraten erreichen können, als solche mit SATA-Schnittstelle. Daher hat Western Digital nun mit der WD-Black-PCIe-SSD auf der CES einen Massenspeicher für eben diese Schnittstelle angekündigt. Bisher gab es NVMe-SSDs nur von der eher für Server und Workstations zuständigen Tochterfirma HGST.

Dreimal schneller als SATA-SSDs

Die WD-Black-PCIe-SSD mit NVMw-Interface kommuniziert über vier PCI-Express-3.0-Lanes mit dem Prozessor oder dem Chipsatz. Laut Hersteller erreicht die NVMe-SSD beim sequentiellen Lesen einen Datendurchsatz von 2.050 MB/s. Beim Schreiben kommt die WD Black PCIe mit 256 GB Kapazität auf bis zu 700 GB/s, die 512-GB-Variante des Massenspeichers erreicht sogar 800 MB/s. Beide verfügbare Kapazitäten werden in Form einer M.2-2280-Steckkarte hergestellt. Auskünfte zum verwendeten Controller und zum Flash-Speicher gibt Western Digital nicht. Die Leistungsaufnahme der SD WD Black PCIe soll unter den in der Spezifikation vorgegebenen Wert liegen.

Für die Haltbarkeit des mit fünf Jahren Garantie versehenen SSD gibt Western Digital einen hohen MTTF-Wert ( Mean Time to Failure) von 1,75 Millionen Stunden an.

Zum Lieferumfang der SSD gehört laut Hersteller die Diagnosesoftware Western Digital SSD Dashboard sowie eine WD-Version der Datenübertragungssoftware Acronis True Image. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für die WD-Black-PCIe-SSD liegt bei 119 Euro für die 256-GB- und bei 219 Euro für die 512-GB-Version. Die SSDs sollen im ersten Halbjahr 2017 auf den Markt kommen.

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