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IT-Security

Größter Produkt-Launch seit 30 Jahren

Eset fokussiert den Enterprise-Markt

| Autor: Sarah Böttcher

Mit dem größten Produktlaunch seit Bestehen verlagert Eset nun seinen Produktschwerpunkt in Richtung Business-Kunden.
Mit dem größten Produktlaunch seit Bestehen verlagert Eset nun seinen Produktschwerpunkt in Richtung Business-Kunden. (Bild: Pixabay)

Mit einem „Feuerwerk an Produkten“, einer Organisationsanpassung und einer geplanten Partner-Zertifizierung nimmt der europäische Security-Hersteller Eset den Enterprise-Markt in Angriff. 2019 möchte das Unternehmen in diesem Segment ein Wachstumsplus von 82 Prozent verzeichnen.

Eset macht sein Kerngeschäft im SMB-Markt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) hat das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr seinen Umsatz sogar mehr als verdoppeln können. Auch im Geschäft mit Managed Services kann der slowakische Security-Hersteller positive Zahlen verzeichnen und rechnet 2019 mit einem Plus von 82 Prozent in diesem Umfeld. Nun setzt das Unternehmen auf den Enterprise-Markt als Wachstumsmotor. Mit einer Flut an neuen Produkten, einem neuen Claim und einem geplanten Partnerprogramm verlagert das europäische Unternehmen seinen Schwerpunkt in Richtung Enterprise-Kunden.

„Eset goes Enterprise“

Das selbst gesteckte Ziel ist 2019 in DACH, trotz eines rückläufigen Marktes, 39 Prozent Wachstum im Enterprise-Umfeld zu generieren. Um dies zu erreichen, hat der slowakische Hersteller einen neuen Claim („Cybersecurity Experts on your side“), ein neues Design sowie extra für Enterprise-Kunden (ab 1.000 Seats) gelaunchte Lösungen auf den Markt gebracht. „Wir wollen das Angebot insbesondere im Geschäftskundenumfeld ausbauen und das eigene Wachstum kontinuierlich vorantreiben,“ sagte Holger Suhl, Country Manager DACH bei Eset. Der Launch der neuen Lösungen gelte als Startschuss für die Entwicklung eines komplett neuen Produktangebots. Der Fokus dabei liegt verstärkt auf neuen Threat-Intelligence-Services.

In diesem Zusammenhang arbeitet der Hersteller aktuell auch an einem eigenen Enterprise-Partnerprogramm und dem Aufbau eines Enterprise-Channels. Trotz der intensiveren Bemühungen im Großkunden-Geschäft, soll das Kerngeschäft im SMB-Markt jedoch nicht vernachlässigt werden.

Portfolio-Erweiterung

Über eine zu geringe Markenbekanntheit, zu wenig Transparenz sowie ein unübersichtliches Produktportfolio beklagen sich die Partner des europäischen Security-Herstellers. Sie fordern mehr Schulungen, einen Projekt-Renewal-Schutz, eine verbesserte Erreichbarkeit sowie Verbesserungen und mehr Transparenz im Partnerprogramm. Auf Kundenseite sieht es ähnlich aus: Neben mehr Markenbekanntheit und einem transparenteren Portfolio, wird auch ein verbessertes Feedback auf technische Fragen gefordert.

Um diese (An-)Forderungen auf Partner- und Kundenseite zu erfüllen und um weiterhin Wachstum zu generieren, hat Eset unter anderem bei seinem Produkt-Launch sein Portfolio in vier Kategorien beziehungsweise Security Layer unterteilt: predict, prevent, detect, respond. Darüber hinaus soll der ganzheitliche Lösungsansatz der Produkte stärker fokussiert und durch das neue Produktdesign Bekanntheit generiert werden.

Die neuen sowie aktualisierten Lösungen im Überblick:

  • Threat Intelligence: Die cloudbasierte Lösung arbeitet mit Machine Learning (ML) und setzt den Fokus auf Threat Monitoring sowie Threat Hunting.
  • Security Management Center: Zuvor bekannt unter dem Namen Eset Remote Administrator (ERA). Das Security Management Center ermöglicht die Verwaltung und Auswertung in Echtzeit. Die Web-Konsole bietet ein neues Dashboard, hat Dynamic Threat Defense 1.0 installiert, ermöglicht eine Hardware-Inventarisierung der installierten Komponenten, eine native Unterstützung für VDI-Umgebungen sowie ein verbessertes Troubleshooting mit der Möglichkeit zur Remote-Diagnose und Log-Auswertung. Laut Eset handelte es sich bei ERA um ein einfaches Steuerungs-Tool. Das Security Management Center bietet nun vor allem Enterprise-Kunden einen ganzheitlichen Lösungsansatz.
  • Cloud Administrator: Der Cloud-Administrator ist laut dem Hersteller die Alternative und abgespecktere Variante des Security Management Centers für SMBs. Die cloudbasierte Remote-Sicherheitsmanagement-Lösung soll unter anderem durch eine einfache Endpunktebereitstellung die Verwaltung der eingesetzten Sicherheits-Tools erleichtern.
  • Dynamic Threat Defense 1.0: Der Cloud-Dienst ermöglicht eine vollautomatisierte Analyse von Samples über ein Sandbox-System. Die Lösung soll vor allem gegen Zero-Day-Malware und Ransomware effektiv sein und kann über eine Lizenz einfach hinzu gebucht werden.
  • Enterprise Inspector: Das Tool analysiert in Echtzeit Endgerätedaten und soll dadurch eine schnelle Erkennung und Behebung von Security-Vorfällen ermöglichen.
  • Endpoint & Server Security Version 7: Die Version 7 der Endpoint & Server Security läuft auf einer 64-Bit-Architektur und hat folgende Technologien integriert: UEFI-Scanner, Botnet-Erkennung, Ransomware Shield und einen verbesserten Phishing-Schutz. Darüber hinaus wird nun Office 365 berücksichtigt und es gibt eine zeitbasierte Einstellung für Web- und Medienkontrollen.

Da sich das Headquarter von Eset in Bratislava befindet, sind sämtliche Lösungen des europäischen Security-Hersteller den Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unterworfen.

Der Hype um Next Gen Security

Die Technologiebezeichnung „Next Gen Security“ ist schon längst zum Hype-Begriff avanciert. Doch versteht man im Prinzip darunter nur die Integration von „neuen“ Technologien wie Machine Learning (ML) und Künstlicher Intelligenz (KI) in bestehende Sicherheitsarchitekturen. Juraj Malcho, Chief Technology Officer (CTO) bei Eset, erläutert, welche Bedeutung der Begriff Next Gen für den slowakischen Hersteller hat: „Den Ausdruck ‚Next Gen‘ werden Sie von uns nicht hören. Das, was heute gern als ‚Next-Gen‘-Technologie bezeichnet wird, gehört bei uns bereits seit 1995 zum Standard.“

Anstatt mit Next Gen betitelt das Sicherheitsunternehmen die Verknüpfung proaktiver Sicherheitstechnologien mit KI und ML als „Hybrid Security“. Auf der it-sa wird der Hersteller unter dem Motto „Next Level Security“ sein Sicherheitskonzept vorstellen.

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