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LoRa Alliance CertifiedCM-Programm kommt Netzbetreibern entgegen Erweiterte LoRa-Zertifizierung vorgestellt

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das jetzt erweiterte Zertifizierungsprogramm der LoRa Alliance deckt mit einem einzigen Prozess Konformität, Interoperabilität und HF-Tests ab. Per LoRaWAN Certification Test Tool (LCTT) können Hersteller ihr Gerätedesign bereits vorab prüfen.

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Per LCTT sollen Hersteller ihre Neuentwicklungen schon im Vorfeld debuggen und finalisieren.
Per LCTT sollen Hersteller ihre Neuentwicklungen schon im Vorfeld debuggen und finalisieren.
(Bild: LoRa Alliance)

Mit dem jetzt erweiterten Zertifizierungsprogramm kommt die LoRa Alliance offenbar dem Drängen europäischer LoRaWAN-Netzwerkbetreiber nach. Die hätten kürzlich gefordert, dass ausschließlich LoRaWAN-zertifizierte Geräte in ihren Netzwerken verwendet werden dürfen – so die Aussage von Donna Moore, CEO und Vorsitzender der LoRa Alliance.

Dank der erweiterten Testsuite müssten Gerätehersteller nur noch einen einzigen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Der umfasse Konformität, Interoperabilität und HF-Tests. Netzbetreiber müssten keine zusätzlichen Tests durchführen, Anwender könnten sich darauf verlassen, dass mit CertifidCM gekennzeichnete Geräte die erwartete Leistung erbringen.

Um den Zertifizierungsprozess zu beschleunigen, stellt die LoRa Alliance zudem ein LoRaWAN Certification Test Tool (LCTT) bereit. Damit könnten Hersteller bereits an ihrem Standort Gerätedesigns vor den formellen Zertifizierungstests prüfen. Dank dieser vollständigen Tests und Regressionstests könnten Neuentwicklungen rasch und kostengünstig debuggt und finalisiert werden.

In ersten Regionen soll das LCTT zeitnah verfügbar sein, in den kommenden Monaten könnten Mitglieder der LoRa Alliance das Werkzeug weltweit nutzen.

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