Kunterbunter Monitor-Frühlingsstrauß Erste Office-Initiative: Displays von Acer, Benq, LG und Philips

Redakteur: Erwin Goßner

Die Hersteller von Flachbildschirmen sorgen für Abwechslung auf den Schreibtischen. Das Spezialisten-Quartett Acer, Benq, LG und Philips hat etliche Modelle für den Office Einsatz neu im Programm, darunter einen Trendsetter-Display von Acer im ultra-breiten 21:9-Format.

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Der Frühling kann kommen: dazu gibt's brandneue Displays von Acer, Benq, LG und Philips für den Office-Einsatz.
Der Frühling kann kommen: dazu gibt's brandneue Displays von Acer, Benq, LG und Philips für den Office-Einsatz.
(Bild: Acer - BenQ - Philips)

Qualitativ hochwertige und zunehmend große Bildschirme halten Einzug ins Büro – ein Trend, dem aufgrund immer längerer, intensiver Bildschirmarbeit der Menschen uneingeschränkt Beachtung geschenkt werden sollte. Neben hoher Bildqualität für eine ermüdungsfreie und ausgenschonende Darstellung sollte daher auch auf ergonomische Aspekte wie zum Beispiel automatische Helligkeitsanpassung oder Höhenverstellbarkeit geachtet werden.

Die jüngsten Display-Neuheiten stammen von den Acer, Benq, LG und Philips. Mit ihren Produkten adressieren die Hersteller in erster Linie gewerbliche Anwender im klassischen Office-Umfeld. Abhängig von Anbieter, Baureihe und Modell gibt es jedoch ein breites Auswahlspektrum, angefangen von Display-Größe und eingesetztem Panel, über Signaleingänge bis hin zu Auflösung und Seitenverhältnis.

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Business-Profi von Benq

Für den Business-Einsatz konzipiert ist das 24-Zoll-Display BL2411PT von Benq, dessen IPS-Panel mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten Auflösung (WUXGA) arbeitet. Das Panel im 16:10-Format liefert 300 Candela pro Quadratmeter Helligkeit und erreicht Kontrastwerte von 20 Millionen zu 1 (dynamisch). Das jüngste Display der BL-Serie lässt sich um 130 Millimeter in der Höhe verstellen und integriert die Pivot-Funktion für die Drehung ins Hochformat.

Die Leistungsaufnahme des Monitors beträgt 23 beziehungsweise 0,3 Watt bei Betrieb und Stand-by. Integrierte Sensoren sorgen für eine weitere Energieersparnis: Eye Protect passt die Bildhelligkeit automatisch an das Umgebungslicht an und Eco schaltet den Monitor automatisch in den Stand-by-Modus, wenn sich der User vom Bildschirm entfernt. Das Display ist nach Energy Star 5.2, EPEAT-Silver und TCO 6.0 zertifiziert.

Der empfohlene Verkaufspreis des BL2411PT, der über D-Sub, DVI-D oder Display Port angesteuert werden kann, beträgt 299 Euro. Der Marktstart erfolgt laut Benq ab Mitte April.

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie Informationen über die Displays von Acer, LG und Philips.

Acer stellt B6 und V6 vor

Im Mai geht Acer mit den Display-Serien B6 und V6 an den Start, die ebenfalls in erster Line für den Einsatz im Büro konzipiert sind. Dabei sollen die B6-Modelle durch hohe Bildqualität und Energieeffizienz zu maximaler Arbeitsproduktivität beitragen, während V6 laut Acer für Langlebigkeit sowie Multimedia- und Video-Tauglichkeit steht.

Die Displays sind in sechs Panel-Größen von 19 bis 29 Zoll erhältlich, die mit Ausnahme des größten Modells mit Full-HD-Auflösung darstellen. Der 29-Zoll-Monitor B296CL arbeitet mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten, die ein Seitenverhältnis von 21:9 ergibt und dadurch mehr Raum für Multitasking bietet.

Das Leistungsvermögen und die Ausstattung der Displays variieren abhängig von Modell und Baureihe. Auf den Datenblättern stehen dabei Kontrastwerte von maximal 1.000.000:1 (dynamisch) und Reaktionszeiten von bis zu fünf Millisekunden. Die Geräte sind teilweise mit Display Port und vier optionalen USB 3.0-Ports bestückt, von denen einer auch im Off-Modus externe Geräte mit Ladespannung versorgt. Die Bildschirme der B6-Serie lassen sich um 150 Millimeter in der Höhe verstellen und um 90 Grad in das Hochformat drehen (Pivot-Funktion). Alle Displays erfüllen die Richtlinien von Energy Star 6.0, EPEAT-Gold sowie TCO 6.0.

Die Displays sind ab Mai bei den autorisierten Acer-Distributionspartnern Also, Api, Ingram Micro, Systeam und Tech Data erhältlich. Die unverbindlich empfohlenen Endkundenpreisen beginnen bei 159 Euro (B6-Serie) und 119 Euro (V6-Serie).

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie Informationen über die Displays von LG und Philips.

Office-Serie von LG

Aus insgesamt vierzehn unterschiedlichen Modellvarianten soll die neue Display-Serie EB23 bestehen, die ausnahmslos das 16:10-Format besitzen. Laut LG beinhaltet das Angebot Modelle mit TN- und IPS-Panel sowie Bildschirmdiagonalen von 22 Zoll mit 1.680 x 1.050 und 24 Zoll mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten Auflösung. Alle Geräte sind in Schwarz oder Weiß erhältlich und besitzen serienmäßig einen höhenverstellbarer Dreh- und Neige-Fuß zur Standardausstattung, der auch die Pivot-Funktion integriert.

Der Monitor 22EB23P und die in 22 sowie 24 Zoll erhältlichen Modell 23EBPY sind gekennzeichnet durch Reaktionszeiten von fünf Millisekunden und einem Kontrast von 1.000:1 (statisch). Als Signaleingang stehen jeweils DVI und VGA zur Verfügung, beim EB23PY sind darüber hinaus zwei USB 2.0-Ports sowie ein Display Port und Kopfhöreranschluss vorhanden. Alle Modelle erfüllen die Vorgaben von Energy Star 6.0.

Die Modelle der Serien EB23PM und EB23PT sind mit einem AH-IPS-Panel (Advanced High Performance In Plane Switching) ausgestattet, das mit 300 Candela und 178 Grad mehr Helligkeit und größere Blickwinkel als ein TN-Panel bietet. Bei den Geräten dieser Baureihen ist das Netzteil integriert und der Monitor ausgeschaltet komplett vom Stromnetz getrennt.

Zum Zeitpunkt der Auslieferung an den Handel und zu den Gerätepreisen macht LG derzeit noch keine Angaben.

Auf den nächsten Seiten erhalten Sie Informationen über die Displays von Philips.

Philips pro 16:10-Format

Insgesamt sechs neue Modelle hat Philips mit den 240er-Modellreihen S, B und P im Angebot. Neben der Bildschirmdiagonale von 24 Zoll, LED-Backlight und WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Bildpunkte im 16:10-Format) besitzen alle Monitore der 240er-Serien auch ausnahmslos die Umweltzertifikate Energy Star 6.0 sowie EPAET Gold. Der Power-Sensor zur automatischen Abschaltung bei Verlassen des Arbeitsplatzes ist ebenso serienmäßig integriert wie die von Philips als „Smart“ bezeichnete Ausstattung.

Mit Hilfe von SmartImage lassen sich für unterschiedliche Aufgabenbereiche bestimmte Voreinstellungen anwählen, während SmartControl und SmartContrast die Feineinstellung der Geräte beziehungsweise die Anpassung des Bildkontrasts vereinfachen soll. SmartErgoBase schließlich steht für einen höhenverstellbaren Standfuß, der sich bei den S- und B-Modellen um 110 Millimeter variieren lässt. Bei B- und P-line, die eine stufenlose Einstellung über 130 Millimeter gestattet, ist zudem die Pivot-Funktion integriert.

Die Displays der S- und B-line arbeiten mit TN-Panels, die Blickwinkel von 160 Grad aufweisen und eine maximale Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter erreichen. Das IPS-Panel in den Geräten der P-line bietet 300 Candela und eine Blickwinkelstabilität bis 178 Grad horizontal und vertikal. VGA und DVI-D sind bei allen Modellen Standard, Display Port und USB gibt zusätzlich bei den Versionen B und P.

Laut Philips sind alle Monitore, die es jeweils in Schwarz und Silber gibt, bereits erhältlich. Der 240S4LPS hat einen vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis von 289 Euro, für 20 Euro mehr soll der 240B4LPYN an Endkunden verkauft werden. Das Modell 240P4QPYN schließlich ist mit 359 Euro gelistet.

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