Ingram Micro packt den »virtuellen Verkaufsraum« aus

Erste Highlights zum »Retail Summer« enthüllt

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WKZ-Abwicklung erleichtern

Inzwischen arbeiten auch Flächenmärkte intensiv daran, ihre hausinternen Prozesse zu verbessern, beispielsweise mit Blick auf die WKZ-Abwicklung, Bestellabwicklung oder das Retourenmanagement. Schmutter verspricht auch hier Unterstützung durch Ingram Micro: »Das ist ein großes Thema, das wir schon seit Jahren im Zuge der Online-Anbindung der Warenwirtschaftssysteme von Kunden im Auge haben.« Im ersten Schritt wurden bereits die Systeme zahlreicher Märkte per Schnittstellen wie EDI und XML angebunden, um zunächst Dokumente und Informationen zu Preis und Verfügbarkeit auszutauschen. Im zweiten Schritt wurden Bestellungen und Auftragsbestätigungen elektronisch ausgetauscht.

»Inzwischen sind wir bei dem fast letzten Schritt, nämlich der elektronischen Rechnungsübermittlung. Die manuelle Order-Erfassung sank demzufolge im Retail-Bereich um einen deutlich zweistelligen Bereich – und das zugunsten von EDI- und XML-Schnittstellen, über die die Hälfte aller Auftragsabwicklungen im Retail-Bereich erfolgen«, zieht Schmutter ein erstes Fazit.

Finanzierung

Keine Änderung in Sicht ist offenbar beim Thema Vorfinanzierung von Retail-Projekten, die momentan noch immer komplett die Distribution stemmt. Erfahrungsgemäß ist sie verbunden mit langen Zahlungszielen und zusätzlich aufwändigem Retourenmanagement. »Eine Änderung wird kommen, aber sie wird meiner Einschätzung nach leider nicht aus der Einsicht im Verhandlungsgespräch heraus resultieren, sondern durch den Druck aus dem Kapitalmarkt geschehen und von der jeweiligen Geschäftsleitung an die Einkaufsabteilungen weitergegeben werden«, so die Prognose des Retail-Chefs.

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