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Statista-Studie

Erfolgreich mit dem Online-Geschäft

| Redakteur: Heidemarie Schuster

In Deutschland soll 2015 ein Gesamtumsatz von 43,6 Milliarden Euro online erwirtschaftet werden.
In Deutschland soll 2015 ein Gesamtumsatz von 43,6 Milliarden Euro online erwirtschaftet werden. (Bild: Piotr Marcinski - Fotolia.com)

Statista veröffentlicht nun zum zweiten Mal eine Online-Shop-Studie. Diese zeigt die Top-Treiber auf, die zur Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit in Online-Shops führen.

Der E-Commerce-Markt in Deutschland ist eines der wachstumsstärksten Kaufsegmente. Prognosen deuten darauf hin, dass im laufenden Jahr ein Wachstum von etwa 12 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 43,6 Milliarden Euro im deutschen Markt erwartet werden kann. Rund 550.000 Online-Shops gibt es nach Schätzungen insgesamt in Deutschland. Unabdingbar ist es Statista zufolge daher, die Stellschrauben des Marktes zu kennen, um sich im harten Wettbewerb durchsetzen zu können – und Shop-Besucher erfolgreich in Käufer zu konvertieren.

Die Online-Shop-Studie von Statista hat ergeben, dass nicht immer eine Korrelation zwischen Traffic und Kaufwahrscheinlichkeit besteht. So hat beispielsweise Amazon einen weit überdurchschnittlichen Traffic zu verzeichnen, liegt jedoch bei der tatsächlichen Kaufwahrscheinlichkeit zwei Prozentpunkte unter Quelle, die viel weniger Besucher auf ihrer Webseite vorzuweisen haben.

Bezahlverfahren

Zu den beliebtesten Bezahlmethoden gehören bei Online-Shoppern die Rechnung, Paypal und das Lastschriftverfahren, so Statista. Dieses User-Bedürfnis spiegle sich jedoch nicht unbedingt in den tatsächlich angebotenen Bezahlmethoden wieder. So ist zwar beispielsweise bei den Universal-Anbietern Paypal das meist angebotene Zahlungsmittel, doch bieten deutlich weniger Online-Shops die favorisierte Zahlung auf Rechnung und noch weit weniger das Lastschriftverfahren an.

Der erste Eindruck

Als signifikant relevante Hebel zur Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit unter Universal-Anbietern zeichneten sich der Studie zufolge vor allem der erste Eindruck, der durch das Layout vermittelt wird, die Struktur der Startseite und die Usability im Katalogsystem aus. Als weniger relevant konnten die Hotline und SSL-Verschlüsselung identifiziert werden.

Freundlichkeit

Es stellte sich bei der Studie heraus, dass unter den Universal-Anbietern eine adäquate Kundenkommunikation in Form von freundlicher Ansprache und einer professionellen Optik der E-Mail bereits beherrscht wird, der Informationsgehalt hingegen jedoch noch nicht immer die Belange der Kunden zur vollen Zufriedenheit erfüllt.

Ergänzendes zum Thema
 
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