Studie zu Kennzahlen mit Relevanz: Manufacturing Softwaresysteme machen den Unterschied zwischen führenden Unternehmen und Nachzüglern aus

25.06.2014

Neue Untersuchung von LNS Research und MESA International zeigt die Kennzahlen, Technologien und strategische Best Practices für bessere Fertigungsleistung.

Frankfurt am Main, 25. Juni 2014 – „Was man nicht messen kann, lässt sich nicht verbessern“ – in diesem Sinne zeigt eine aktuelle Studie, dass Fertigungsunternehmen mit den richtigen Software-Lösungen für die Überwachung und das Management von Leistungskennzahlen an der Spitze stehen: Im Vergleich zu Wettbewerbern sind sie in Bereichen wie Senkung der Fertigungskosten, Steigerung der Nettogewinnspannen und Liefertermintreue um bis zu zehn Prozent besser.

Zu diesem Ergebnis kam die Studie „2013-2014 Manufacturing Metrics that Really Matter“, durchgeführt von LNS Research, ein im Industrieumfeld auf Technologien spezialisiertes Marktforschungsunternehmen, und MESA International, ein weltweit tätiger, nicht gewinnorientierter Industrieverband, der Fertigungsunternehmen unterstützt, die Rolle von Informationstechnologien in Produktionsanlagen einzuschätzen. Dafür wurden weltweit über 200 Produktionsexperten aus unterschiedlichen Industrien befragt, welche operativen Kennzahlen den größten Einfluss auf ihren Gewinnergebnisse haben und welche Strategien im Hinblick auf diese Kennzahlen am effektivsten Verbesserungen bewirken.

Epicor Software Corporation, führender ERP-Anbieter für Fertigungs- und Handelsunternehmen, unterstützte diese über fünf Monate lang durchgeführte Studie zu Leistungsverbesserungen in der Fertigung. Sie identifizierte Trends und Zusammenhänge zwischen bestimmten Verbesserungen in Geschäftsmetriken und operativen Kennzahlen, untersuchte den Einsatz von Manufacturing Operations Management (MOM) sowie anderen Software-Anwendungen für die Fertigung, Rollen-basierte Kennzahlenermittlung und die Auswirkungen von mobilen Technologien, Big Data sowie Cloud Computing auf Leistungsprogramme.

„Kennzahlen spielen eine entscheidende Rolle für die Betriebsleistung und Geschäftsergebnisse“, sagt Stewart Baille, Vice President Product Manufacturing bei Epicor. „Viele der von der Studie identifizierten ‚Metrics that Matter’ sind nicht neu – es sind Dinge, die Unternehmen seit jeher überwachen. Was sich verändert hat ist die Geschwindigkeit der Daten und die Qualität der Informationen. Im heutigen Geschäftsalltag muss alles in Echtzeit und absolut fehlerfrei ablaufen. Unternehmenssoftware, wie etwa Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP) und Manufacturing Execution Systems (MES), hat sich weiterentwickelt. Was in der Vergangenheit nur großen Unternehmen vorbehalten war, ist heute für den Mittelstand zu erschwinglichen Preisen verfügbar.“
Kennzahlenprogramme mit den richtigen Systemen unterstützen

Zu den wichtigsten, bislang vernachlässigten Erkenntnissen gehört der Zusammenhang zwischen den durchschnittlichen jährlichen Leistungsverbesserungen und dem Einsatz von Software, um diese zu unterstützen. In diesem Zusammenhang zählen zu den meist genannten Anwendungen ERP, Planungssoftware, Arbeitseinsatzplanung, Qualitätsmanagement, MES sowie Anlagenmanagement. Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt. Im Vergleich der aktuellen mit vorhergehenden Ergebnissen zeigte sich insbesondere eine verstärkter Einsatz der Anwendungen: ERP wurde zu 74 Prozent statt im Jahr davor zu 67 Prozent genannt, bei MES wurde eine Steigerung von 35 auf 40 Prozent verzeichnet.

„Viele Unternehmen haben kennen übergeordneten Kennzahlen, haben aber nur eine ungenaue Vorstellung davon, sie einzusetzen“, sagt Baille. „Um grundlegende Ursachen analysieren zu können müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Leistungskennzahlen korrekt sind. Der Fertigungsbereich muss präzise und kontinuierlich gemessen werden – automatisierte Systeme wie ERP und MES gewährleisten hier die Validität von Kennzahlen.“
Herausforderung ist die Umsetzung

Laut der Studie ist Software der Schlüssel, um Metriken für Leistungssteigerungen zu optimieren und das Geschäft anzukurbeln. Doch ihre Existenz allein ist nicht das Allheilmittel für operative und finanzielle Verbesserungen. Rund 85 Prozent der Befragten haben zusätzlich Programme zur Prozessverbesserung im Einsatz und unterstreichen damit die Bedeutung von Mitarbeitern, Abläufen und Methodiken für das Leistungsmanagement.

Vielen Unternehmen fällt es schwer, Initiativen für Performance Management zu starten – angefangen mit dem Einsatz von Software für die Datensammlung um Analysen zu erstellen, die in Bezug auf die Unternehmensziele und -pläne aussagekräftig sind. Das Berater-Team von Epicor kann mit seinen Kompetenzen und Ressourcen den Unternehmen dabei helfen, an den richtigen Stellschrauben für eine höhere Leistungsfähigkeit zu drehen. Schulungen und Trainings unterstützen Unternehmen dabei, auf Erfolgskurs zu kommen und beschleunigen Verbesserungen für schnellere Renditen.

Darüber hinaus können Prozessanalytiker von Epicor dabei helfen, Daten zu prüfen und operative Prozesse strategisch wie auch taktisch mit der Produktionsleistung in Beziehung zu setzen. Durch Leistungsvergleiche ermöglicht es Epicor, Erfolgskonzepte unternehmensweit umzusetzen und Erfahrungswerte der Industrie und der spezifischen Branche zu nutzen. „Es ist wichtig mit einem Anbieter zu arbeiten, der anhand von Referenzkunden zeigen kann, wie unternehmenseigene Daten und Metriken interpretiert werden – damit Verbesserungen auch greifen, entsprechende Prozesse wiederholt werden können und nachhaltig wirken“, ergänzt Baille.

Die Zusammenfassung der Studie „2013-2014 Manufacturing Metrics that Really Matter“ und das E-Book stehen zum Download zur Verfügung unter: http://info.epicor.com/Manufacturing-Metrics