Epicor Snapshot-Studie: Erfolgsfaktoren für Elektronik-Hersteller

12.03.2013

Qualität und Produktinnovation sind zentrale Wettbewerbsfaktoren.

Frankfurt am Main, 12.März 2013 -- Epicor Software Corporation, führender ERP-Anbieter für Fertigungs- und Handelsunternehmen, hat heute seine Snapshot-Studie zu den Erfolgsfaktoren für Elektronik-Hersteller mit Standort Deutschland veröffentlicht. Eines der zentralen Ergebnisse ist, dass Qualität und Produktinnovationen für die Differenzierung im internationalen Wettbewerb entscheidend sind. Die Studie steht ab sofort unter www.business-inspired-erp.de/whitepaper zur Verfügung.

„Die Snapshot-Studie verdeutlicht die hohe strategische Bedeutung von Unternehmenssoftware wie ERP“, sagt Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa bei Epicor. „Die Geschäftsfelder eines Elektronik-Herstellers sind komplex und die internationalen Partner- und Zulieferbeziehungen erfordern vielfältige Kontroll- und Steuerfunktionen. Mit einzelnen IT-Systeminseln ist dies nicht zu bewältigen, insbesondere wenn Produktqualität, Innovationen und Liefertreue kritische Wettbewerbsfaktoren sind. Zudem erfordern die Entwicklung der Rohstoffpreise und Konjunkturschwankungen die Fähigkeit, vorausschauend zu handeln. Dazu bedarf es integrierter IT-Lösungen, die schnell und einfach Einblicke selbst in vielschichtige Prozesse, Zusammenhänge und Engpässe ermöglichen.“
 
Die komplette Epicor Snapshot-Studie „Erfolgsfaktoren für Elektronik-Hersteller“ steht ab sofort unter www.business-inspired-erp.de/whitepaper zur Verfügung. Die Studie umfasst neben den genannten Themen unter anderem auch Fragestellungen zu den wichtigsten künftigen Initiativen, um im Wettbewerb bestehen zu können und beleuchtet die zentralen Herausforderungen und Hemmschwellen im internationalen Geschäft.
 
Die Studie wurde im November 2012 in Zusammenarbeit mit progress5 anhand von persönlichen Gesprächen mit 112 Elektronik-Herstellern aus Deutschland erhoben.
 
Zu den zentralen Ergebnissen gehören:

Rohstoffpreise, Konjunkturschwankungen und der Fachkräftemangel sind nach Ansicht der Befragten die zentralen Faktoren, die in den kommenden fünf Jahren den nachhaltigsten Einfluss auf die Elektronikbranche haben. Damit sehen sich Elektronik-Hersteller insbesondere vor Herausforderungen gestellt, die sie kaum selbst beeinflussen können.

Interessant ist daher, mit welchen Maßnahmen Elektronik-Hersteller diesen globalen Marktrisiken begegnen. Auf die Frage nach den drei zentralen Kriterien, um sich im Wettbewerb durchzusetzen, rangiert die Produktqualität mit Abstand auf Platz eins . Danach folgt mit etwas Abstand der Aspekt "Erweiterung des Produktspektrums durch Innovationen".
 
Gefragt nach den drei Aspekten, die IT-Lösungen zur Verbesserung der Prozesse und der Wettbewerbsfähigkeit leisten sollten, rangiert auf dem ersten Platz die Fähigkeit, schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können. An zweiter Stelle wurde die bessere Abstimmung von Produktion, Beschaffung und Auftragseingang genannt. Die Aspekte Kosteneinsparung durch optimierte Beschaffung, Verbesserung der Liefertermintreue durch zentralen Blick auf Logistikprozesse sowie zentraler Blick auf Kunden folgen mit jeweils geringem Abstand dicht dahinter.

Auf die Frage nach den drei Geschäftsbereichen mit dem größten Optimierungspotenzial durch IT-Systeme zeigt sich ein relativ ausgewogenes Bild: Spitzenreiter ist der Bereich Logistik, direkt dahinter rangiert die Produktentwicklung. Den dritten Platz teilen sich die Fachbereiche Vertrieb und Produktion.
 
Für über die Hälfte der Befragten zählt das Thema Qualitätssicherung zu den wichtigsten Herausforderungen im internationalen Geschäft. Der Aspekt Liefertermintreue rangiert knapp dahinter, an dritter Stelle liegt die Rückverfolgbarkeit der Produkte. Danach folgen in jeweils ähnlicher Gewichtung Themen wie Kostenmanagement, schnelle Umsetzung von Veränderungen in internationalen Prozessen und Kontrolle der Liefer- und Produktionsprozesse.
 
Die größten Hemmschwellen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sind – neben dem Fachkräftemangel – die Umsetzung von rechtlichen und regulatorischen Richtlinien im internationalen Umfeld sowie die schwierige Identifikation von Kostensenkungspotenzialen.