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ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

Enterprise Mobility leicht gemacht

| Autor: Sarah Böttcher

Mitarbeiter und ein Sicherheitsansatz auf mehreren Ebenen müssen bei einer Enterprise-Mobility-Lösung im Fokus stehen.
Mitarbeiter und ein Sicherheitsansatz auf mehreren Ebenen müssen bei einer Enterprise-Mobility-Lösung im Fokus stehen. (Bild: putilov_denis - stock.adobe.com)

Enterprise Mobility funktioniert nur, wenn sämtliche mobile Endgeräte in die Unternehmens-Infrastruktur eingebunden sind und über ein ganzheitliches Management reguliert werden können. Ralf Gegg, Senior Director End User Computing (EUC) CEMEA bei VMware, spricht auf dem ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018 unter anderem über diese Herausforderung.

ITB: Wo drückt der Schuh in Bezug auf Enterprise Mobility?

Ralf Gegg ist als Senior Director End User Computing (EUC) CEMEA bei VMware für das EUC-Geschäft in Zentral- und Osteuropa sowie Russland/CIS zuständig.
Ralf Gegg ist als Senior Director End User Computing (EUC) CEMEA bei VMware für das EUC-Geschäft in Zentral- und Osteuropa sowie Russland/CIS zuständig. (Bild: VMware)

Gegg: Es geht nach wie vor um die Frage, wie unterschiedlichste mobile Endgeräte am besten in die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens eingebunden werden können. Mittlerweile handelt es sich nicht mehr nur um Laptops und Smartphones, sondern auch um IoT-Devices. Die Bandbreite der Geräte und die Anforderungen der Mitarbeiter sind sehr vielfältig und individuell. Zudem kommt in Deutschland auch noch die Herausforderung durch die EU-Datenschutzgrundverordnung hinzu. Denn dort wird in Artikel 25 „Privacy by Design und by Default“ vorausgesetzt, also ein „Datenschutz nach Design und nach Standard“. Das bedeutet, dass die Absicherung der Geräte Priorität Nummer Eins ist – die Daten müssen durchgehend geschützt sein.

ITB: Welche Lösungen bietet Ihr Unternehmen in diesem Umfeld an?

Gegg: Mit VMware Workspace One bieten wir eine intelligente Plattform für digitale Arbeitsplätze, basierend auf der AirWatch-Technologie, mit der IT-Administratoren jede beliebige Anwendung auf Geräten aller Art einfach und sicher bereitstellen und verwalten können. Die Lösung integriert Zugriffskontrolle, Anwendungsmanagement sowie plattformübergreifendes Endpunktmanagement und ist als Cloud-Service sowie für die interne Bereitstellung verfügbar. Eine optionale Integration mit VMware NSX erlaubt zusätzliche sicherheitsspezifische Abfragen und Reaktionen auf sich verändernde Umgebungsvariablen. Außerdem verfügt die Lösung über ein zusätzliches Modul namens Intelligence Service, das über Analysefunktionen Echtzeit-Reaktionen ermöglicht.

Ergänzendes zum Thema
 
Termine und Anmeldung zum ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

ITB: Wie positionieren Sie sich im Wettbewerbsumfeld?

Gegg: Im Bereich End-User Computing ist unser Ansatz ein ganzheitlicher, der nicht beim Management des einzelnen Geräts aufhört, sondern immer den Mitarbeiter und seine individuellen Bedürfnisse in den Fokus stellt. Daher bieten wir nicht nur schlichtes Mobile-Device-Management, sondern eine holistische Enterprise-Mobility-Management-Technologie, basierend auf VMware AirWatch, die das Management jedes Endpunkts unabhängig von Plattform- oder Eigentumsmodellen umfasst.

ITB: Wie unterstützen Sie Anwender oder Partner bei der Umsetzung von Enterprise-Mobility-Projekten?

Gegg: Enterprise Mobility beziehungsweise die Transformation zum digitalen Arbeitsplatz sieht eine ganzheitliche Veränderung der IT-Servicebereitstellung für Anwender vor. Eine Plattform, die digitale Arbeitsplätze unterstützt, bietet die erforderliche Infrastruktur, um Anwendungen und Daten auf praktisch jedem genutzten Gerät bereitzustellen. Zu den Initiativen für den digitalen Arbeitsplatz zählen vereinfachtes Anwendungs- und Zugriffsmanagement, einheitliches Endpunktmanagement und die Transformation der Windows-Bereitstellung. Doch für uns als Technologieanbieter ist nicht nur der reine technologische Prozess wichtig, sondern auch die organisatorische Veränderung. Denn gerade wenn es um so etwas Persönliches wie den eigenen Arbeitsplatz geht, darf man die Befindlichkeiten der Arbeitnehmer nicht unterschätzen. Bei unseren EMM-Projekten beraten wir deshalb auch auf einer organisatorischen Strukturebene, die die Mitarbeiter in den Fokus stellt. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Technologie auch akzeptiert wird und EMM gelingt.

ITB: Welche USPs oder Mehrwerte bietet Ihre Lösung den Anwenderunternehmen?

Gegg: Was unsere Lösung von denen des Wettbewerbs unterscheidet, sind drei Faktoren: Erstens basieren die On-Premises- und Cloud-Lösungen auf derselben Software-Grundlage. Kunden können also nahtlos von der eigenen IT-Umgebung in eine VMware-Partner-Cloud wechseln und umgekehrt, ohne dass Anpassungen an der Schnittstelle notwendig wären. Zudem bieten wir echte Mandantenfähigkeit sowie eine plattformunabhängige Verwaltung – von IoT-Geräten von Windows 10 und Mac OS über Chromebooks bis hin zu iOS und Android.

ITB: Welche Trends beim Thema Enterprise Mobility sehen Sie?

Gegg: Künstliche Intelligenz (KI) beziehungsweise Artificial Intelligence (AI) ist auch im Bereich Enterprise Mobility ein wichtiger Trend, dem wir mit unserer Lösung Workspace One Intelligence gerecht werden wollen. Mit intelligenter Software lassen sich Richtlinien automatisieren, um die Sicherheitshygiene der Umgebung zu verbessern, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und die Anwendererfahrung zu steigern. Außerdem lassen sich durch das Definieren von Regeln, die Aktionen anhand einer Vielzahl von Parametern aus der gesamten Umgebung ausführen, IT-Operationen und Sicherheitsprozesse automatisieren. Kontextbasierte Aktionen helfen dabei, die Effizienz im gesamten Unternehmen zu erhöhen sowie die Komplexität und Belastung durch manuelle Aufgaben erheblich zu verringern. Auch der Themenkomplex Internet of Things (IoT) für Devices findet in moderne Mobility-Lösungen Einzug. Denn bei der Vernetzung internetfähiger Geräte werden nicht nur Sicherheits-, sondern auch Management-Aspekte immer wichtiger. Bei EMM sind hier Lösungen notwendig, die IT-Teams die nötige Sichtbarkeit und Kontrolle über ihre IoT-Anwendungsfälle bieten und gleichzeitig über die gesamte IoT-Wertschöpfungskette die Sicherheit und Compliance garantieren.

ITB: Was sind für Sie die derzeit wichtigsten technologischen sowie marktbezogenen Entwicklungen im Enterprise-Mobility-Umfeld?

Gegg: Als wichtigste Entwicklungen im Enterprise-Mobility-Umfeld würde ich an dieser Stelle die Funktionalitäten bezeichnen, auf die man am wenigsten verzichten kann. Diese beinhalten die Unterstützung des vollständigen Anwendungslebenszyklus sowie ein vereinheitlichtes Endpunktmanagement. Das bedeutet, dass sich durch integriertes Single Sign-On sämtliche Anwendungen – native, Web- oder Remote-Anwendungen – über einen zentralen Anwendungskatalog geräteübergreifend bereitstellen und verwalten lassen. Außerdem umfasst das die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus von Endpunkten für alle gängigen Betriebssysteme über eine zentrale Managementkonsole. Natürlich ist der Bereich Sicherheit dabei extrem wichtig. Hier ist ein Sicherheitsansatz auf mehreren Ebenen erforderlich, der Benutzer, Endpunkte, Anwendungen, Daten und Netzwerke umspannt.

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