Interview-Reihe zur Lage der Software-Branche

Enterprise Content Management heißt das neue Dokumentenmanagement

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ITB: Welchen Einfluss hat oder hatte die Wirtschaftskrise auf Ihr Geschäft?

David: Viele Unternehmen haben zwar weniger Arbeit, nutzen dies aber als Chance, sich intensiv um ECM sowie die internen Prozesse zu kümmern. Die hierdurch zu erzielende Effizienzsteigerung soll zum einen das eigene Unternehmen auch in schwierigen Zeiten stärken und zum anderen in der kommenden Wachstumsphase die Kosten des eigenen Wachstums gering halten. Gerade auch mittelständige Unternehmen sehen also jetzt nicht nur die Möglichkeit, sondern die Notwendigkeit, ein ECM-System einzuführen, um dann dem Wettbewerb davonlaufen zu können. Somit hat die Wirtschaftskrise zu einem entgegengesetzten Trend bei unserem Geschäft geführt.

ITB: Inwiefern wachsen aus Ihrer Sicht gegenwärtig verschiedene Anwendungen aus dem Bereich der Business-Software zusammen und auf welche Weise geschieht dies?

David: Wird bei einem Unternehmen nicht einfach auf eine punktuelle Einführung von Software geachtet, sondern ein strategisches, ganzheitliches Konzept verfolgt, so müssen die genannten Systeme zusammenwachsen. Gerade ECM-Systeme sind ja keine eigenständigen Anwendungen, die einen Selbstzweck verfolgen, sondern haben einen Werkzeug-Charakter, bei dem gerade die Integration in die IT-Umgebung des Unternehmens der Hauptaspekt sein muss. Wir legen seit Jahren großen Wert darauf, bei der Entwicklung gerade auf diesen Aspekte zu achten. Bei allen unseren Projekten in Unternehmen, die auf diesen strategischen Ansatz Wert legen und das Projekt somit auch direkt aus dem Management heraus unterstützen, konnten wir dadurch die höchsten Effizienzsteigerungen erzielen.

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