Sicherheit auf Hardware-Level Endpoint für grafikintensive Aufgaben

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Endpoint UD7 aus der Universal-Desktop-Reihe (UD) von Igel biete dank des Zusammenspiels von AMD-Ryzen-Embedded-V1605B-Prozessor und Radeon-Vega-Grafik eine extrem hohe Grafikleistung. Zudem gebe es ein spezielles Sicherheitssystem und eine Glasfaseroption.

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Das Gehäuse des UD7 besteht laut Hersteller Igel zu 30 Prozent aus wiederverwertetem Plastik.
Das Gehäuse des UD7 besteht laut Hersteller Igel zu 30 Prozent aus wiederverwertetem Plastik.
(Bild: Igel)

Der UD7 unterstützt laut Hersteller bis zu vier 4K-Bildschirme bei 60 Hz, einschließlich Audio, die über Display Port 1.2 verbunden werden. Ausgestattet sei er u.a. mit 8 GB DDR4-Speicher und einer 8-GB-Onboard-Embedded-MultiMediaCard (eMMC). An Anschlussmöglichkeiten biete der Endpoint standardmäßig eine USB-C-Schnittstelle einschließlich Unterstützung für DisplayPort 1.4, zwei USB-A-3.2-Buchsen sowie vier USB-2.0-Ports. Optional verfüge der UD7 über 802.11ac-WLAN und Bluetooth 5.0 für drahtlose Verbindungen. Für eine noch effizientere und sicherere Konnektivität sei optional ein SFP-Anschluss für Glasfaser mit bis zu 1000Base-T/1Gb-Ethernet verfügbar.

Beim UD7 beginne die Sicherheit bereits auf dem System-on-Chip (SoC) und reiche bis zum Zielserver oder in die Cloud, so Igel. Dieser als Chain of Trust bezeichnete kryptografische Prozess, um Signaturen zu verifizieren, beginne, bevor das UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) startet. Hierfür werde die AMD-Secure-Processor-Technologie und AMD Memory Guard verwendet, wodurch die Integrität des Endgeräts bereits auf Hardware-Ebene gewährleistet sei. Sensible Daten könnten somit sicher bearbeitet und gespeichert und nur zugelassene Anwendungen gestartet werden. Zu den weiteren Sicherheitsausstattungen im UD7 gehören ein optionaler Smart-Card-Reader und die Integration des Trusted Platform Module (TPM 2.0).

Igel habe die neue Generation des UD7 entwickelt, um exzellente Grafikdarstellung auf mehreren Bildschirmen an kleinen Arbeitsplatzumgebungen zu ermöglichen. Deshalb sei der UD7 nun ungefähr 50 Prozent kleiner und 20 Prozent leichter als das Vorgängermodell. Das Gehäuse bestehe zu 30 Prozent aus wiederverwertetem Plastik. Für die ergonomische Bedienung lasse er sich durch Berührung einschalten. Ein Standfuß könne ohne Werkzeug angeschraubt werden.

Der UD7 soll ab Ende April 2021 verfügbar sein.

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