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Innovationsreport 2017

Ende von Fernbedienung und TV

| Autor: Katrin Hofmann

Es exisitiert auch eine Gegenfront, die die zentrale Smartphone-Smarthome-Steuerung kritisch sieht.
Es exisitiert auch eine Gegenfront, die die zentrale Smartphone-Smarthome-Steuerung kritisch sieht. (Bild: Pixabay / CC0)

Das Smartphone wird bis 2020 für viele Verbraucher zur Steuerzentrale in den eigenen vier Wänden. Das ist ein Ergebnis des „Innovationsreports Deutschland 2017". Naht auch das Ende des klassischen Fernsehers?

Das Smartphone als Ersatz für die Fernbedienung oder der Hausschlüssel als zentrale Steuereinheit für das Smart Home der Zukunft? Gemäß dem „Innovationsreport Deutschland 2017“ der Elektronikgroßhandelsgruppe Rhino Inter Group und der „Denkfabrik“ Diplomatic Council werden die kleinen Alleskönner bis 2020 für viele Verbraucher diesen Status erreichen.

Satte 79 Prozent der 1.176 Befragten gehen davon aus, dass das Smartphone die TV-Fernbedienung ablösen wird. Der Fernseher bleibt allerdings auch weiterhin als eigenständiges Gerät erhalten, meinen 61 Prozent. Allerdings können sich immerhin 39 Prozent vorstellen, dass das TV-Gerät durch einen auf TV-Größe aufklappbaren Bildschirm im Smartphone oder einen ins Gerät integrierten Beamer ersetzt wird.

59 Prozent der Verbraucher sind davon überzeugt, dass das Licht in den eigenen vier Wänden künftig per Smartphone gesteuert wird. 64 Prozent sehen dieses Szenario für die Heizungsregelung voraus. Darüber hinaus gehen 55 Prozent davon aus, dass der Schlüssel für die Haus- oder Wohnungstür in den nächsten Jahren als App ins Smartphone gelangt.

Die „Gegenfront“

45 Prozent lehnen jedoch das Smartphone als Ersatz für den Hausschlüssel ab. 61 Prozent sind fest davon überzeugt, in den nächsten Jahren weiterhin einen Fernseher im Wohnzimmer stehen zu haben. 21 Prozent sehen keinen Sinn darin, das TV-Gerät mit dem Smartphone statt der herkömmlichen Fernbedienung zu steuern. 17 Prozent sagen, dass ihnen in die Wand eingelassene Lichtschalter viel lieber sind als der Griff nach dem Smartphone, um das Licht an- und auszuschalten. Elf Prozent glauben nicht an eine Smartphone-gesteuerte Heizungsregelung.

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