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Wie Tech Data/Azlan dem Fachhandel hilft, die Chancen im Virtualisierungs-Geschäft zu nutzen

End-to-End-Lösungen für virtualisierte Mobile Clients

02.02.2011 | Redakteur: Regina Böckle

Marc Müller ist Geschäftsführer Vertrieb bei Tech Data.
Marc Müller ist Geschäftsführer Vertrieb bei Tech Data.

Die Tech Data Gruppe vereint die Bereiche Broadline-, Value-Add- und TK-Distribution. Reseller profitieren von diesem gebündelten Wissen. Welche Cross-Selling-Chancen sich konkret für Reseller im Virtualisierungs-Umfeld eröffnen, beschreibt Marc Müller, Geschäftsführer Azlan, im Interview.

ITB: Azlan bietet Virtualisierungs-Lösungen von VMware, Microsoft, der VCE Company und Oracle, inklusive der Elastic Cloud, an. Gibt es Erfahrungswerte, für welche Einsatzbereiche sich welche Lösung am besten eignet?

Müller: Eine pauschale Aussage ist an dieser Stelle eher schwierig, denn wichtig ist doch zunächst, die genauen Anforderungen des Kunden und dessen Zielsetzung in Erfahrung zu bringen, um dann im nächsten Schritt die passende Software- und Hardware zu eruieren. Die Kernaufgabe besteht für uns darin, dem Vertriebspartner einen konkreten Weg aufzuzeigen, wie er sich weiterentwickeln und für seine Kunden das passende Lösungspaket eines oder mehrerer Hersteller schnüren kann. Wir verfügen über ein nahezu vollständiges Virtualisierungs-Angebot und arbeiten mit allen führenden Virtualisierungs-Spezialisten eng zusammen. Damit finden Partner bei uns Lösungen sowohl für Mittelstands- als auch für Enterprisekunden.

ITB: Wie unterstützen Sie Partner beim Einstieg und beim Ausbau des Virtualisierungs-Geschäfts?

Müller: In engem Schulterschluss mit unseren Herstellern halten wir für unsere Vertriebspartner ein breites Service-Angebot bereit. Praxisnahe Webcasts und Workshops gehören ebenso dazu wie Support bei Zertifizierungen, Technik, Vertrieb und nicht zu vergessen unser modernes Technology Center in der Münchner Zentrale, das für Testzwecke und für die Abbildung individueller Kundenszenarien genutzt werden kann.

Das Virtualisierungs-Portfolio von Tech Data/Azlan im Überblick.
Das Virtualisierungs-Portfolio von Tech Data/Azlan im Überblick.

ITB: Sie bieten im wachsenden Desktop-Virtualisierungs-Bereich herstellerübergreifende Lösungen an – Samsungs Thin- und Zero-Clients für VMware View zum Beispiel. Welche Vorteile bieten Resellern diese runden Pakete und wo liegen die Grenzen?

Müller: Die Chance liegt eindeutig im Cross-Selling. Wir spüren im Markt sehr deutlich den Trend hin zu Desktop-Virtualisierungslösungen und als VAD-Bereich der Tech Data können wir engste Verbindungen mit dem ergänzenden Thin-Client-Sortiment nutzen. Konkret heißt das, dass wir diese Lösungen sehr einfach und schnell miteinander verbinden können. Das Angebot einer integrierten Gesamtlösung mit Samsungs Thin/Zero Client-Displaylösungen zusammen mit VMware Desktop-Virtualisierungssoftware ist ein gutes Beispiel dafür. Und mit Hardware weiterer Hersteller wie zum Beispiel HP und Fujitsu lassen sich zusätzliche, vorkonfigurierte Lösungen aufzeigen. Für Vertriebspartner ergeben sich daraus vielfältige Cross-Selling Chancen, die es jetzt zu nutzen gilt. Wenn wir von Grenzen sprechen, so sehe ich diese am ehesten in der Infrastruktur, im Bedarf und bei den konkreten Kunden-Anforderungen. Insgesamt ist das umfangreiche Angebot, das wir Vertriebspartnern gebündelt aus einem Haus bereitstellen, ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal von Tech Data / Azlan im deutschen Markt.

ITB: Welche Rolle wird die Desktop-Virtualisierung für Nutzer mobiler Endgeräte – beispielsweise von Tablets – spielen?

Müller: Hier wird es aus meiner Sicht einen weiteren Schub geben. Mobile Endgeräte wie zum Beispiel BlackBerry haben sich im Umfeld der Desktop-Virtualisierung bisher noch nicht am Markt etabliert. Und Tablets stellen keine mobilen Endgeräte im klassischen Sinne dar, denn die Verarbeitung der Daten erfolgt größtenteils auf dem Tablet selbst. Sie sind daher als Fat Clients anzusehen und diese haben sich bereits etabliert Parallel zur weiteren Verbreitung und höheren Leistungsfähigkeit der Devices steigt auch der Bedarf, die Anwendungen auf diesen mobilen Geräten zu virtualisieren.

ITB: Welche Herausforderungen bringt dieser Wandel Richtung virtualisierte mobile Clients für Reseller mit sich?

Müller: Reseller werden von ihren Kunden zunehmend mit virtualisierten Mobile Clients konfrontiert. Unser Software Team stellt in diesem Zusammenhang eine steigende Nachfrage fest. Für die Partner ist es wichtig zu verstehen, wie sich Mobile Clients nahtlos an V-Solutions anbinden lassen. Jetzt ist nach meiner Ansicht der richtige Zeitpunkt, dass sich Systemhäuser und Fachhändler neu ausrichten und sich mit Desktop-Virtualisierungslösungen für Smartphones und deren Anbindung an Rechenzentren auseinanderzusetzen.

ITB: Und wie hilft Azlan ihnen dabei?

Müller: Wir unterstützen unsere Partner dabei mit ganz gezielten Maßnahmen: Mit Brightstar Europe verfügt die Tech Data Gruppe über einen eigenen Spezialisten für Mobility-Lösungen und mit einem dedizierten Angebot an Partnerunterstützung. Systemhäuser und Händler profitieren auch hier vom Know-how und den Synergien der einzelnen Tech-Data-Spezialisten, die sich unter einem Dach befinden. So sind wir bei Azlan derzeit dabei, gemeinsam mit dem Brightstar-Team eine Testinstallation aufzusetzen, um Partner an virtualisierte Mobile Clients heranzuführen und ihnen neben Lösungen mit klassischen Netbooks und Notbooks auch herstellerübergreifende End-to-End-Lösungen für mobile Endgeräte vorzustellen. In enger Zusammenarbeit bereiten beide Teams derzeit gemeinschaftliche Workshops und Trainings vor, die wir in Kürze näher vorstellen werden.

 

Azlan Technology Center

 

All Night Long: Virtualisierung und Cloud Solutions

 

Roadshow: Virtuelle Welten – Reale Lösungen

 

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