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Eizo und Lacie erweitern Angebot an kalibrierbaren Bildschirmen

23.01.2008 | Redakteur: Erwin Goßner

Das 324 LCD bietet Lacie mit und ohne Kalibrierungs-Tool an.
Das 324 LCD bietet Lacie mit und ohne Kalibrierungs-Tool an.

Für Ende Januar haben die Monitor-Hersteller Eizo und Lacie die Einführung von Geräten angekündigt, die sich durch eine hochwertige Farbdarstellung auszeichnen.

Professionelle Anwender in den Bereichen Grafikdesign, Fotografie oder Desktop-Publishing sind in ihrer Arbeit auf die exakte und verlässliche Farbdarstellung eines Monitors angewiesen. Doch nicht nur in der Druckvorstufe, sondern auch zunehmend bei der Produktion von Videos und Spielen kommen Bildschirme zum Einsatz, bei denen sich die Farben des dargestellten Bilds mit dem Endergebnis decken.

Um so einen Bildschirm handelt es sich beim 24-Zoll-Widescreen-Display 324 von Lacie, der dem User neben einer breiten Farbskala und 10-Bit-Gammakorrektur auch die Video-Technologien Faroudja DCDi und True Life zur Verfügung stellt. Das mit einem S-PVA-Panel bestückte Gerät erreicht laut Hersteller 92 Prozent der NTSC-Farbskala. Mit VGA, DVI und zweimal HDMI stehen insgesamt vier Eingänge zur Verfügung, von denen im Bild-in-Bild-Modus zwei gleichzeitig wiedergegeben werden können. Dabei können auch HDCP-verschlüsselte Bildsignale dargestellt werden. Der ab Ende Januar verfügbare Monitor hat einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 999 Euro. Der Blendschutzaufsatz Easy Hood sowie das Kalibrierungs-Tool Blue Eye Pro sind entweder als Zubehör oder zusammen mit dem Monitor für dann insgesamt 1.129 und 1.349 Euro (jeweils UVP) erhältlich.

Eine Bildschirmdiagonale von 30 Zoll im Wide-Format besitzt der CG301W von Eizo, dem der Hersteller einen Farbraum von 100 Prozent bei NTSC und 97 Prozent bei Adobe-RGB attestiert. Durch diese Fähigkeit sollen Druckfarben bei jeder Art von Ausgabe unverfälscht abgebildet werden. Eizo setzt dafür auf die im Mikroprozessor integrierten Techniken 12-Bit-Look-Up-Table, Color-Processing mit 16 Bit je Farbkanal und DUE (Digital Uniformity Equalizer). Die Kalibrierung erfolgt mit Hilfe der mitgelieferten Software »Color Navigator«, die Helligkeit, Weißpunkt und Gamma berücksichtigt, lediglich in der Look-Up-Table des Bildschirms wirkt und die Palette der Grafikkarte nicht beeinflusst.

Zum Anschluss von Videoquellen stehen zwei DVI-Eingänge zur Verfügung, die im so genannten Dual-Link-Modus ein Bild mit vier Millionen Bildpunkten als Ganzes darstellen können. Werden zwei Single-Link-Signale eingespeist, lassen sich durch die Picture-by-Picture-Funktion zwei Bilder im Hochformat nebeneinander darstellen. Der CG301W kommt Ende Januar auf den Markt, der von Eizo empfohlene Verkaufspreis beträgt 3.850 Euro.

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